Michael Bromberger freut sich, dass Bewegungin die Sache kommt. Foto. RED

Neues Leben im Kloster

Eurasburg - Seit nunmehr drei Jahren steht der Westflügel des Beuerberger Klosters leer. Jetzt soll er endlich wieder genutzt werden.

Am Donnerstag hat Bürgermeister Michael Bromberger einen besonderen Termin: Dann nämlich wird er sich mit Vertretern einer europaweit tätigen Immobilienvermittlungs-Gesellschaft aus Köln treffen, um über die Zukunft des seit nunmehr drei Jahren leer stehenden Westflügels des Beuerberger Klosters zu sprechen.

„Es ist ein erster Kontakt, ein Abtasten und Abklopfen der Möglichkeiten“, sagte der Rathauschef auf Nachfrage unserer Zeitung. Dass nun endlich Bewegung in die Suche nach einem Investor kommt und die erzbischöfliche Finanzkammer die Gesellschaft im Einvernehmen mit den Klosterschwestern beauftragt habe, freut ihn sehr und stimmt ihn hoffnungsvoll. Nachdem rund zwei Jahre lang gar nichts passiert ist, verspricht sich der Rathauschef von dem neuen Anlauf durchaus etwas. Doch warnt Bromberger davor, zu glauben, dass eine kurzfristige Lösung möglich sei. „Wir werden Geduld haben müssen, die darf uns auf keinen Fall ausgehen“, sagte er.

Eine „große Erfolgsgeschichte“ wäre es für den Eurasburger Rathauschef schon, wenn sich innerhalb des nächsten Jahres die Art einer möglichen Nutzung herauskristallisieren würde. Wichtig sei, dass diese zum Kloster passe. „Die Schwestern wollen ihr Leben dort weiter führen. Sie wollen bleiben und nicht zum Verhandlungsobjekt werden“, berichtet Bromberger, der am Montag vor Ort war, um mit den Salesianerinnen zu sprechen. Dass ihr Wunsch berücksichtigt wird, darauf legt Bromberger viel Wert.

(njd)

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