Wer nicht hören kann, muss an die Leine

- Streit um freilaufende Hunde

<P>In der Tat gebe es zahlreiche Unvernünftige, die ihre Vierbeiner frei laufen lassen, obwohl sie sie nicht unter Kontrolle haben, räumen sowohl Georgine Machmar vom Polizei- und Schutzhundeverein (PSV) Loisachtal als auch Marianne Wellner von den Königsdorfer Hundesportfreunden ein (siehe auch Stichwort rechts).<P>Herrchen muss Einfluss nehmen können <P>Berechtigt sei dieses Verhalten aber keinesfalls. "In irgendeiner Weise müssen Herrchen oder Frauchen Einfluss auf den Vierbeiner nehmen können", betonen die beiden Hundeexpertinnen. Das heißt, der Hund muss entweder so gut erzogen sein, dass er auf den Wegen bleibt und sein Häufchen nicht im Feld, sondern am Wegesrand hinterlässt - oder er muss an der Leine geführt werden. "Die kann ruhig zehn Meter lang sein", meint Wellner. "In der Regel hat der Hund dann ausreichend Bewegungsfreiheit." Ansonsten können die Besitzer "prima dafür sorgen, dass ihre Lieblinge genügend Auslauf haben, wenn sie an den Übungen eines Hundesportvereines teilnehmen", fügt Machmar hinzu.<P>Dass Herrchen und Frauchen diese Ratschläge beherzigen, darum bittet Hans Kulmus vom Bayerischen Bauernverband: "Nachweislich geht von Hundekot im Feld und somit im späteren Viehfutter ein Infektionsrisiko aus, das die Gesundheit von Mensch und Tier gefährdet." Dr. Klaus Schröder vom Landesbund für Vogelschutz und Wolfgang Beigel vom Bund Naturschutz bitten um Rücksichtnahme. Sie haben Angst um bodenbrütende Vögel und Jungwild.<P>

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