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Drehtermin an der Küste Kenias: Für 3 SAT drehte das Ehepaar Fari und Rüdiger Lorenz eine Dokumentation über die heiligen Plätze der Mijikendas.

Ohne Kameras auf heiligen Pfaden

Icking - „Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda“ wird wohl der letzte Film sein, den die Ickinger Dokumentarfilmer Fari und Rüdiger Lorenz mit der klassischen Arri-Kamera gedreht haben. Er läuft am heutigen Dienstag auf 3sat.

Ein bisschen Wehmut schwang dabei schon mit, als Rüdiger Lorenz dies bei der kleinen Privatvorführung vor der Fernsehpremiere am heutigen Dienstag auf 3sat (21.45 Uhr) im heimischen Kino in Icking erzählte. Doch die neue, digitale Technik habe auch Vorteile: „Sie ist wesentlich leichter zu handhaben.“ Bislang musste das Team des Dokumentarfilmers rund 300 Kilogramm Ausrüstung mit sich herumschleppen.

Dieser letzte Dreh über die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Wälder an der Küste Kenias hatte aber durchaus seine Tücken. Für ihr umfangreiches Projekt musste das Ickinger Ehepaar nämlich zweimal nach Afrika reisen. Denn, wie sich erst zuhause im eigenen Schneideraum herausstellte, war das komplette Filmmaterial der ersten Dreharbeiten unbrauchbar. Erzählt wird die Geschichte von neun kleinen „heiligen Wäldern“, dem „kläglichen Rest eines riesigen Dschungels“, so Lorenz, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias erstreckte. Fari und Rüdiger Lorenz besuchten die Kayas - die heiligen Wälder der Mijikendas.

Sendetermin für den Dokumentarfilm „Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda“ ist am heutigen Dienstag in der 3sat-Reihe „Schätze der Welt - Erbe der Menschheit“. Beginn ist um 21.45 Uhr. (ina)

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