Ein Pass für Arme und Kinderreiche

- Geretsried – Mit einem Drei-Punkte-Programm will die Stadt Geretsried künftig noch mehr für Familien und Neubürger tun. Dies kündigte Bürgermeisterin Cornelia Irmer beim Neujahrsempfang am Sonntag an (wir berichteten). Das größte Projekt dürfte die Einführung eines Familienpasses zunächst für arme und kinderreiche Familien sein. Ferner wird über eine Vergrößerung der Kapazität an Krippenplätzen verhandelt. Drittens sollen Neuzugezogene bei Informationsnachmittagen begrüßt werden. Erster Termin ist Freitag, 3. März.

Von Hans Moritz <P>Zum Familienpass erklärte Irmer: &#8222;Damit wollen wir das Familienbewusstsein in unserer Stadt stärken und Geretsried als besonders familienfreundliche Kommune weiterentwickeln. Der Pass soll dazu beitragen, das Zusammenleben von Eltern und Kindern durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern und finanziell erschwinglich zu machen.&#8220; <P>Um die Einführung kümmert sich Werner Rampfel vom Sportamt. Er erklärt auf Anfrage, &#8222;dass man sich erst in den Vorplanungen befindet&#8220;. Am 21. März werde der Sozialausschuss, am 28. März der Stadtrat informiert. Zunächst soll der Pass an kinderreiche und/oder bedürftige Familien ausgegeben werden. &#8222;Prinzipiell ist eine Ausdehnung des Personenkreises durchaus vorstellbar&#8220;, so Rampfel. Mit dem Dokument könnten städtische Einrichtungen verbilligt oder gar gratis besucht werden. Die Einbeziehung der örtlichen Geschäftswelt will Rampfel nicht ausschließen. &#8222;Das System lässt sich bei Bedarf wahnsinnig ausbauen&#8220;, ist der Sportamtsleiter zuversichtlich. Wie umfangreich das Service-Paket ausfallen wird, diskutiere und entscheide aber der Stadtrat. <P>Ebenfalls noch nicht sehr konkret sind die Expansionspläne für die Krippe. Wie berichtet trägt die Arbeiterwohlfahrt am Robert-Schumann-Weg seit 1. September 2005 mit zwölf Plätzen die erste Krippe im Landkreis. Werner Frank vom Hauptamt sagt auf Nachfrage: &#8222;Wir verhandeln mit dem Träger, die Zahl der Plätze aufzustocken.&#8220; Ob und wie das realisiert werden kann, sei aber noch offen. Dies werde ebenfalls im Sozialausschuss erörtert. <P>

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