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Pfarrer Leo Sobik aus Wackersberg unterstützt DSDS-Kandidatin Aneta Sablik aus Gelting.

Geistlicher unterstützt DSDS-Star

Pfarrer Sobik betet für Aneta Sablik

Gelting/Wackersberg - Pfarrer Leo Sobik aus Wackersberg unterstützt seine Landsmännin Aneta Sablik, die am Samstag bei "Deutschland sucht den Superstar" um den Einzug ins Finale singt.

Update: Dass der Glaube Aneta Sablik zum Sieg bei DSDS 2014 verholfen hat, davon ist Leo Sobik überzeugt. Der Pfarrer aus Wackersberg kennt Sablik. Er hat nicht nur für die Polin gebetet, sondern mit den Anrufen für sie auch seine Telefonrechnung in die Höhe getrieben. „Das war es mir aber wert“, sagt er. Er war sich „sogar fast sicher“, dass seine Landsmännin siegen würde. „Sie hat sehr, sehr stark gesungen, das war gewaltig.“ Sobik wurde mehrfach auf das DSDS-Finale am Wochenende angesprochen, in der Sakristei und im Pfarrbüro: „Zwei über 90-Jährige haben gesagt, sie hätten die Sendung am Samstag gesehen.“ Einer meinte: „Also sind deine Gebete erhört worden.“

Pfarrer betete für DSDS-Siegerin Aneta Sablik

So berichtete die Heimatzeitung vor dem Finale von DSDS 2014: Nach Cornelia Patzlsperger aus Hechenberg ist aktuell zum zweiten Mal eine Kandidatin aus dem Landkreis bei „Deutschland sucht den Superstar“ vertreten. Wenn Aneta Sablik aus Gelting an diesem Samstagabend um den Einzug ins Finale der RTL-Castingshow kämpft, unterstützt sie von Wackersberg aus ihr polnischer Landsmann, Pfarrer Leo Sobik – sowohl mit Gebeten als auch mit Anrufen.

„Ich werde am Samstag wieder mitzittern“, sagt der Geistliche. „Ich verfolge ihre Auftritte, segne sie, bete für sie und gebe ihr meine Stimme.“ Sobik kennt die Sängerin seit einigen Jahren, weil sie in Gelting bei der Tochter seiner Cousine lebe. Ein weiterer zufälliger Anknüpfungspunkt: In der südpolnischen Stadt Bielsko-Biela, wo Aneta aufwuchs, war Sobik einmal Kaplan. „Aber da war sie noch gar nicht geboren.“

Das Format der Castingshow an sich ist eigentlich nicht nach dem Geschmack des Pfarrers. „Früher habe ich das mal zufällig gesehen. Wie da mit einigen Kandidaten umgegangen wurde, hat mich empört.“ Die Schattenseiten der Castingshow-Karriere hat auch die 25-Jährige schon zu spüren bekommen: Die Bild-Zeitung berichtete über eine angebliche Affäre mit einem Mitkandidaten. Sobik: „Das war falsch und beleidigend – schlimm, was sich manche erlauben.“

Für die Leistung von Sablik ist er dagegen voller Bewunderung. „Von 30 000 Bewerbern ist sie unter die letzten vier gekommen. Das ist schon eine Leistung und für den Landkreis und auch für Polen etwas ganz Besonderes.“ Den Erfolg gönnt er ihr von Herzen. „Sie ist ein sehr nettes, bescheidenes Mädchen. Sie ist eine Persönlichkeit.“ (ast)

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