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Inspiriert von Menschen, die ihr nahe stehen, sind die Gemälde und Grafiken von Ljubov Belych. Foto: sh

Poesie der Kindheit

Ebenhausen/Geretsried - Ljubov Belych stellt ab 19. September ihre Gemälde und Grafiken im Kunstbunker aus.

Die Weite. Die Weite Russlands fehlt Ljubov Belych sehr - hier in Ebenhausen, wo sie seit 15 Jahren mit ihrem Mann Bodo Schmitz ein Reihenhaus bewohnt. Mindestens zweimal im Jahr besucht sie deshalb ihre Familie in Zentralrussland und organisiert dort als Mitglied des Russischen Künstlerverbandes Ausstellungen in Galerien und Kunstakademien.

In dem alten Städtchen Kostroma an der Wolga, etwa 300 Kilometer westlich von Moskau großgeworden, ist Belych weite Hügel- und Flusslandschaften gewohnt. „Bayern ist da wirklich ganz anders“, sagt sie, „aber trotzdem fühle ich mich hier sehr wohl.“ Inzwischen hat sie viele Kontakte zu Malerkollegen geknüpft, unter anderem zu Elisabeth Biron aus Ammerland, die ebenso wie sie eine leidenschaftliche Portraitmalerin ist.

Durch sie lernte sie den Geretsrieder Galeristen Albrecht Widmann kennen, der von Belych‘ Können begeistert ist und sich schon sehr auf die Ausstellung mit ihr in seinem Kunstbunker (ab 19. September) freut.

An den weiten Stränden des Wolgastroms machte sie in frühester Kindheit das erste Mal Bekanntschaft mit dem Element Wasser. Unter dem Eindruck vieler gemeinsamer Spaziergänge mit Mutter und Schwester am großen Fluss, strahlen ihre Bilder Anmut und Poesie aus. So entstanden später Gemälde, auf denen sie ihre Neffen und Nichten beim Baden und Spielen am Strand darstellte. Ihre Nichte Xenia posierte für sie im Garten unterm Apfelbaum, oder die Großmutter mit einem ihrer vielen Enkelkinder. Immer wieder sind auf den Bildern von Belych nahe Bekannte oder Familienmitglieder zu sehen. (rd)

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