Physik- und Chemiesaal gesperrt: Mit diesem Schild wurden Schüler und Lehrer am Betreten des Trakts gehindert. Foto: archiv

Quecksilber-Sanierung beendet

Wolfratshausen - Nach dem Quecksilberfund an der Realschule Wolfratshausen vor sieben Wochen sind die betroffenen Räume nun wieder benutzbar.

Wie René Beysel, Mitarbeiter des Kreisbauamts, am Dienstag im Bauausschuss berichtete, sind das Physik-Vorbereitungszimmer sowie angrenzende Physik- und Chemiesäle seit Montag wieder freigegeben. Die Kosten summierten sich laut Beysel auf etwa 20 000 Euro.

Wie berichtet, war Mitte April in einem Schrank des Physik-Vorbereitungssaals ein winziger Quecksilber-Tropfen in einer Schale entdeckt worden. Er stammte vermutlich aus einem zerbrochenen Thermometer. Laut dem Stellvertretenden Landrat Werner Weindl, der die Sitzung leitete, überprüft der Landkreis, ob er für die Sanierungs- und Reinigungskosten „jemanden in Regress nehmen kann“. Denn nach einem Quecksilber-Fund in Bad Tölz 2009 hatten alle Schulen im Landkreis schriftlich bestätigt, sämtliche Quecksilber-Restbestände in ihren Gebäuden beseitigt zu haben.

„Haben die sich wenigstens entschuldigt?“, wollte Kreisrat Paul Wildenauer (Ausschussgemeinschaft) wissen. „Die Schule ist nicht etwa zur Tagesordnung übergegangen, sondern es herrschte extreme Betroffenheit“, antwortete Beysel. „Man hat alles dazugetan, um das Ganze so glimpflich wie möglich ablaufen zu lassen.“ (ast)

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