Fleißig waren am Freitag Mitglieder des Iruma-Vereins: Sie befreiten den Japanischen Garten von Unrat. Foto: Hermsdorf

Ramadama im Japanischen Garten

Wolfratshausen - Reger Betrieb herrschte am Freitagvormittag im Japanischen Garten am Johannisplatz. Es war Ramadama angesagt.

Zwischen blauen Müllsäcken streiften zehn Mitglieder des Iruma- Partnerschaftsvereins umher und rückten Büschen, Grünflächen und Kies mit Rechen und Schaufeln zuleibe. „Wir machen sauber“, stellt Vereinsmitglied Dietlind Diepen klar.

Dass sich die fleißigen Helfer nun vier- bis fünfmal jährlich ans Loisachufer aufmachen wollen, um das japanische Präsent - Wolfratshausen hatte den Garten „Yuko Nikon“ von der Partnerstadt Iruma geschenkt bekommen - zu pflegen, war noch Anfang Januar mehr als unsicher. Weil die Arbeit an nur wenigen Mitstreitern hängen blieb, sollte in der Mitgliederversammlung ein Paragraph der Satzung gestrichen werden. Der besagt, dass der Verein für die Pflege und die Erhaltung des Gartens zu sorgen hat. Nach hitzigen Diskussionen hatte man schließlich eine einjährige Schonfrist angesetzt - und Rekruten für die Gartenarbeit gefunden. (gma)

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