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Robuste Geräte aus Robinienholz laden auf dem Spielplatz auf dem Sport- und Freizeitgelände am Hartlweg zum Klettern, Toben, Schaukeln, Faulenzen und lernen ein. Bei der Einweihung waren (v. li.) Markus Weindauer (Sparkasse Münsing), Bürgermeister Michael Grasl, Guiseppe Tedesco (Pizzeria Pinocchio), Tanja Munzinger, Franz Bromberger (VR-Bank München-Land) und Anton Lautenbacher (Vorstandsvorsitzender VR-Bank).

Gemeindeverwaltung

In Rekordzeit realisiert

Münsinger weihen ihren lang ersehnten Kinderspielplatz ein.

Der lang ersehnte neue Kinderspielplatz der Gemeinde Münsing auf dem Sport- und Freizeitgelände am Hartlweg ist fertig. Am Freitag wurde er offiziell eröffnet. In einer „Rekordzeit von elf Monaten von der ersten Beratung im Bauausschuss bis zur Einweihung“ sei der Platz gebaut worden, sagte Bürgermeister Michael Grasl.

Zu verdanken ist der Platz für Kinder von eins bis zwölf der Initiative von Tanja Munzinger, der Jugendbeauftragten der Gemeinde und selbst Mutter von zwei kleinen Kindern. Sie suchte gemeinsam mit anderen engagierten Eltern die Spielgeräte aus, stellte ihr Konzept im Gemeinderat vor und sammelte Spenden, nachdem der Rat zugesagt hatte, 20 000 Euro von insgesamt 37 000 Euro Gesamtkosten zu übernehmen (wir berichteten).

Zum Klettern, Toben, Schaukeln, Faulenzen und Lernen laden jetzt robuste Geräte aus Robinienholz ein: Ein Turm mit Seilen, Brücke, Häuschen und Rutsche, eine Generationenschaukel, auf der Oma und Enkel Platz haben, ein Klangspiel, eine Wippe und eine Raupe für die Kleinsten sowie zwei bequeme Sitzbänke, gesponsert von der VR-Bank. Der Fallschutz besteht aus schnell trocknenden Holzhackschnitzeln, ein niedriger Lattenzaun grenzt die Anlage zur Straße hin ab. „Mit dem Spielplatz ist Münsing um einen Bestandteil reicher als familienfreundliche Gemeinde“, sagte Grasl.

Tanja Munzinger bedankte sich bei allen Spendern und Sponsoren. 26 Großspender sind auf einer Tafel vor dem Spielplatz aufgelistet, darunter Gaststätten-Pächter Pino Tedesco. Der Chef der Pizzeria Pinocchio gab noch einmal 3000 Euro dazu, damit die Gemeinde den zuvor recht armseligen Spielplatz direkt vor seinem Lokal verschönern konnte. Seine Gäste warfen fleißig Geld in ein aufgestelltes Sparschwein. Die Montagefirma Lindner und örtliche Firmen bauten schließlich die Geräte unter der Regie von Josef Limm vom Bauamt auf, nachdem der geforderte Eigenanteil der Eltern auf das Konto der Gemeinde überwiesen war.

„Und – wie gefällt’s Dir?“, wollte Michael Grasl nach den Eröffnungsreden von einem auf den Spielturm kletternden Bub wissen. „Gut“, lautete die knappe Antwort, denn der etwa Sechsjährige wollte schnell weiter, um das neue Abenteuerrevier zu erkunden. 

Tanja Lühr

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