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Zwangspause zum Saisonstart: Ohne Florian Lechner (li.) müssen die River Rats in Schweinfurt auskommen. Der Routinier sitzt eine Sperre ab.

Eishockey

„Schweinfurt wird mit Volldampf daherkommen“

Die Geretsrieder River Rats starten mit dem Match beim ERV Schweinfurt in die neue Bayernliga-Saison. Trainer Ludwig Andrä fordert einen konzentrierten Auftritt seiner Schützlinge.

Geretsried – Aufgrund der späten Eisaufbereitung im Heinz-Schneider-Stadion musste das Geretsrieder Eishockeyteam bereits im Vorfeld die beiden Heimspiele gegen Miesbach und Peißenberg verlegen. Daher steht den River Rats ein Auftaktprogramm mit gleich vier Auswärtsspielen in Folge ins Haus. Zum Auftakt gastieren die River Rats an diesem Freitag im Icedome der Mighty Dogs Schweinfurt (20 Uhr).

Die Unterfranken haben schon einmal bessere Zeiten erlebt. Bis zur Saison 2013/14 spielte man in der Oberliga Süd, ehe aus finanziellen Gründen der Rückzug erfolgte. Nun sind die Mighty Dogs vorläufig wieder in der Bayernliga angekommen und haben ihren Kader um die tschechischen Kontingentspieler Marc Zajic und dem 40-jährigen Ex-Nationalspieler Josef Straka (Blue Devils Weiden) verstärkt. Auch Christopher Schadewaldt (EV Landshut), vormals in der DEL bei den Hamburg Freezers und Hannover Scorpions, ist zu seinem ehemaligen Klub zurückgekehrt. Desweiteren verpflichtete der Aufsteiger Ferdinand Dürr (ERC Sonthofen) und Patrik Rypar (Salle Bulls Halle) aus der Oberliga.

Allerdings verliefen die Vorbereitungsspiele für Schweinfurt nicht optimal. In sechs Begegnungen sprang nur ein 7:4-Erfolg über den Landesligisten ERSC Amberg heraus. Die Verantwortlichen der Mainstädter sahen sich offenbar zum Handeln gezwungen und verpflichteten den Ex-Weidener Aleksander Andrusovich, zuletzt inaktiv und davor zwei Jahre bei den Mighty Dogs, sowie Jan Kouba. Der Ex-Memminger war 2014 mit den Fischtown Pinguins Bremerhaven Meister in der DEL2.

„Wir dürfen uns von diesen Testspielergebnissen nicht blenden lassen. Da wird uns ganz schön etwas erwarten. Schweinfurt wird mit Volldampf daherkommen. Und zum ersten Heimspiel nach dem Aufstieg in die Bayernliga dürfte deren Hütte voll sein“, sagt Ludwig Andrä. Für den Geretsrieder Trainer ist daher „eine gute Defensivleistung“ seines Teams das Allerwichtigste. Verzichten muss der ESC-Coach auf die wegen Spieldauer-Disziplinarstrafen gesperrten Michael Wiedenbauer (Play-off-Achtelfinale gegen ECDC Memmingen in der Vorsaison) und Florian Lechner (Vorbereitungssspiel bei der EA Schongau). Überdies fehlt Bernhard Jorde aus beruflichen Gründen. Daher werden drei Blöcke zum Einsatz kommen, wobei David Albanese das Tor hüten wird.  gos

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