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S-Bahn: Wirtschaftsminister Zeil rät zum Rotstift

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Wolfratshausen/Geretsried - 15 bis 20 Millionen Euro, so Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, müssen bei der Schrankenlösung noch eingespart werden, um sie auf den Nutzen-Kosten-Faktor Eins zu hieven.

Erst dann wäre das Projekt förderungsfähig. Geretsrieds Bürgermeisterin Cornelia Irmer (parteifrei) hält es für "realistisch", die Schrankenlösung von 118 auf rund 100 Millionen Euro zu drücken, um so die entscheidende Hürde nehmen zu können. Irmer setzt vor allem auf die Erhöhung des Nutzwertes für den neun Kilometer langen geplanten Gleisweg. Dass es gelingen wird, die 158 Millionen Euro teure Tunnellösung (Faktor 0,6) auf die magische Eins zu bringen, glaubt Irmer dagegen "im Moment eher nicht".

"Ich kann nicht sagen, ob es realistisch ist, aus der Schrankenlösung 15 bis 20 Millionen Euro rauszurechnen. Ich weiß nur: Das wird verdammt hart", sagt Wolfratshausens Rathauschef Helmut Forster (Bürgervereinigung). "Da für uns die Schrankenlösung aber nicht in Frage kommt", betont der Bürgermeister mit Nachdruck, richte er sein Augenmerk auf die Tunnellösung. Um diese Variante mit dem Nutzen-Kosten-Faktor eins zu versehen, "müssen da ja wohl fast 50 Millionen raus". Forster: "Das wird sehr, sehr schwierig."

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