Manfred Fleischer Der CSU-Ortsverbandsvorsitzende hält die Geburtsstation der Kreisklinik für ihr „Herzstück“. Foto: red

Ein Schrittmacher für das „Herzstück“

Wolfratshausen - Die Geburtshilfliche Abteilung der Kreisklinik Wolfratshausen sei ein „Herzstück“, betonte Manfred Fleischer beim CSU-Bürgerstammtisch. Der CSU-Ortsvorsitzende forderte eine Marketing-Strategie, mit der die Station ins rechte Licht gerückt werden soll.

„Ein umfassendes Konzept muss her, da muss man vielleicht auch mal eine Profiagentur einsetzen, die über mehrere Monate hinweg an der richtigen Informationspolitik arbeitet“, sagte Fleischer. Schließlich befinde man sich in ständigem Wettbewerb - vor allem mit dem Klinikum Starnberg.

Dass in jüngster Vergangenheit in Punkto Werbung bereits einige Anstrengungen unternommen worden seien, wertete der Fraktionschef der CSU im Stadtrat als positiv. Doch befürchtet Fleischer jetzt, dass das bisher an die Öffentlichkeit Getragene „als Strohfeuer verebbt“. Es sei bei weitem nicht ausreichend, ein paar Maßnahmen zu initiieren und die Geburtshilfliche Abteilung trotzdem mangels Auslastung irgendwann aufgeben zu müssen. Die besten Voraussetzungen für eine gute Informationspolitik seien Fleischer zufolge bereits vorhanden: fähige Chefärzte, motiviertes Pflegepersonal und der Verein „Freunde der Kreisklinik Wolfratshausen“.

Wolfratshausens Vize-Bürgermeister und CSU-Stadtrat Peter Plößl sekundierte seinem Parteifreund Fleischer: „Die Kreisklinik ohne ihre Geburtsstation wäre nur ein Torso - das muss verhindert werden.“ Denn die eine „Klammer des Lebens“ sei die Palliativ-Station, die andere sei die der Geburtsabteilung. Beides gehöre zusammen und ergebe die nötige Gesamtheit. Wichtig sei es, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass in der Gynäkologie „nicht nur alles schön ist“, sondern es für Mutter und Kind auch sicher sei. Dazu gehöre auch, den werdenden Müttern das nötige Grundvertrauen zu geben.

(njd)

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