Corona in Deutschland: Spahn verkündet Testpflicht für Reiserückkehrer ab Samstag - doch nicht für alle

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Vorstand gewählt: (v. li.) Thomas Grauel, Franz Stöger (Kassenprüfer), Josef Wehbe (Schriftführer), Renate Waßmer (Kassier) und Christian von Stülpnagel (Vorsitzender) wurden im Rahmen der Jahresversammlung einstimmig wiedergewählt. Nicht auf dem Foto ist Vize-Vorsitzender Jochen Strasser.

Schülerangebot läuft noch nicht rund

Wolfratshausen - Die Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Wolfratshausen (UWW) ist „gesund und aktiv“. Das betonte der Vorsitzende Christian von Stülpnagel in der Hauptversammlung am Montagabend im Saal der Sparkasse. Der Verein hat rund 140 Mitglieder – Tendenz steigend.

Im vergangenen Jahr gab es sechs Austritte und neun neue Mitglieder. Eines davon ist die Baugenossenschaft Wolfratshausen. Deren Vorstandsmitglied Paul Brauner stellte die Genossenschaft vor. Brauner betonte, dass man „großen Bedarf an preisgünstigem Boden“ habe. UWW-Vorsitzender von Stülpnagel verwies auf Grundstücke, die möglicherweise zu vererben seien. „Es muss ja nicht alles an die Kirche gehen.“

e Verantwortlichen des Kinder- und Jugendfördervereins Wolfratshausen beschlossen, Mitglied der UWW zu werden. Anfang 2013 trat man offiziell ein. Geschäftsführer Fritz Meixner erklärte den rund 50 Anwesenden Schwerpunkte und Aufgaben des Vereins. „Mit unseren 42 Angestellten sind wir mittlerweile ein kleines Unternehmen“, so Meixner, der darauf hinwies, dass der Verein gut zur UWW passe, weil hier „Familienfreundlichkeit“ stets ein wichtiges Thema sei.

Ein anderes wichtiges Thema ist „Wirtschaft und Schule“. Dr. Walter Steinbach, der sich in diesem Bereich stark engagiert, ist allerdings mit der Resonanz seitens der Schulen nicht zufrieden. 2013 hatten sich acht Firmen bereit erklärt, einen Praxistag anzubieten. Doch nur zwei wurden besucht – Weber Schraubautomaten und Eagle Burgmann. „Da war ich schon etwas enttäuscht“, sagte Steinbach. Außerdem vermittelt die UWW Betriebserkundungen, praxisorientierte Unterrichtsstunden und Schnupperlehren. Steinbach wünscht sich, dass die Lehrer die Angebote stärker nutzen würden. Dass dies mitunter mit organisatorischem Aufwand verbunden ist, könne er zwar nachvollziehen. Doch sei es für die Schüler wie die Unternehmer wichtig, frühzeitig miteinander in Kontakt zu treten und zu schauen, ob man zueinander passt. Dass zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Schule und Wirtschaft“ in der Mittelschule Waldram nur wenige UWW-Mitglieder erschienen waren, bedauerte indes von Stülpnagel. Er hofft, dass zu solchen Angeboten künftig mehr Interessierte kommen. „Wir brauchen den Nachwuchs.“

In diesem Zusammenhang wurde auch dazu aufgefordert, die im vergangenen Jahr auf der Internetseite der UWW ausgebaute Funktion zu den Ausbildungsangeboten zu nutzen. Hier können Mitglieder Ausbildungs- und Praktikumsplätze sowie Ferienjobs einstellen. (njd)

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