Schwer verärgert über die Parteifreunde in Wolfratshausen

Geretsried - Die strikte Ablehnung einer S-Bahn-Schranke durch die Wolfratshauser CSU stößt bei den Parteifreunden in Geretsried auf heftige Kritik.

Volker Reeh nannte es beim Stammtisch am Sonntag wenig konstruktiv, dass die Wolfratshauser CSU als größte Partei eine für die kommenden Generationen und für die Region so wichtige Entwicklung „einfach in den Boden stampft“. Der Fraktionssprecher im Stadtrat zeigte sich empört über die kategorische Aussage seines Parteifreunds Richard Kugler, Wolfratshausen stehe nur für eine tiefergelegte S-Bahn. Reeh: „Schade, wenn man mit so einer Schranke im Kopf herumläuft.“

Ebenfalls deutliche Worte fand Stadtrat Ewald Kailberth. Die Loisachstadt werde mangels Erweiterungsmöglichkeiten und mangels Verkehrsentlastung ein „Durchgangsdorf“ bleiben. Geretsried dagegen werde wachsen, sowohl was die Einwohnerzahl als auch Gewerbeansiedlungen betreffe. Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) habe das erkannt, ergänzte Volker Reeh. Der Norden werde dem Landkreis das nötige Geld bringen, aber nur mit der S-Bahn-Verlängerung.

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