Soll erfüllt, Überraschung verpasst

- Geretsried – Auf dem Zahnfleisch kamen die Geretsrieder Handballerinnen beim Bezirksoberliga-Match in Fürstenfeldbruck daher: Manuela Schmid und Katrin Bäuerlein fehlten krankheitsbedingt, Silke Voth und Antje Doktor waren verletzt, und Ersatztorhüterin Astrid Vögtle kam direkt aus der Nachtschicht. Kein Wunder, dass den TuS-Frauen letztlich der Biss fehlte, die 16:22 (6:8)-Niederlage zu verhindern. „Wenn man allerdings sieht, wie das Spiel gelaufen ist, ist das Resultat eher enttäuschend“, stellt Teamsprecherin Sissi Schwarzer fest.

von Thomas Wenzel <P>Obwohl Tatjana Wagner eingesprungen war, traten die Geretsriederinnen mit nur einer Auswechselspielerin an. Weil man zudem im neuen Jahr bislang nur zweimal &#8211; und das in dürftiger Besetzung &#8211; trainiert hatte, lautete die Devise von Spielertrainerin Sandra Buchberger: &#8222;Schadensbegrenzung.&#8220; Tatsächlich aber lief es gegen die hoch motivierten Gastgeberinnen besser als erwartet. &#8222;Die hatten zwar eine ganze Bank mit jungen, schnellen Leuten, waren aber vor allem über die Außen anfällig&#8220;, berichtet Sissi Schwarzer. Dennoch lag Fürstenfeldbruck über die gesamte Dauer vorne und zog zwischenzeitlich immer wieder auf drei bis vier Tore davon. <P>Spätestens als die Gastgeberinnen nach dem Seitenwechsel ihre Führung von 13:10 auf 16:10 ausbauten, musste sich der TuS geschlagen geben. &#8222;Es hatte viel Kraft gekostet, permanent einem Rückstand hinterher laufen zu müssen&#8220;, so die Teamsprecherin. Letztlich sei ihre Mannschaft an jenem Nachmittag auch zu leicht auszurechnen gewesen. Schwarzer: &#8222;Weil wir quasi 60 Minuten in der gleichen Aufstellung spielen mussten, gab es keine Möglichkeit zu variieren.&#8220; Dennoch waren die Geretsriederinnen am Ende unzufrieden: &#8222;Bruck war schlagbar.&#8220; <P>Das gilt auch für den nächsten Gegner: Am Samstag, 28. Januar, sind die TuS-Frauen um 17 Uhr zu Gast beim Vorletzten TSV Partenkirchen. <P>K TuS Geretsried/Frauen: Astrid Vögtle &#8211; Andrea Zöhren (4/1), Aleksandra Sacha (3), Sissi Schwarzer, Sandra Buchberger (5/4), Sandra Sacher (3), Gül Kocer, Tatjana Wagner (1). <P>

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