„Das ist ein wunderbarer Anblick von oben“: Bürgermeisterin Cornelia Irmer freute sich, dass zum Neujahrsempfang 420 Gäste gekommen waren – so viele wie noch nie. foto: Lippert

Das Spaladin ist tot, es lebe die S-Bahn

Geretsried - Beim Neujahrsempfang sprach Bürgermeisterin Cornelia Irmer über das Spaladin-Gelände und die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für die S-Bahn-Verlängerung.

Zu den Klängen der Geretsrieder Stadtkapelle schüttelten Bürgermeisterin Cornelia Irmer und ihr zweiter Stellvertreter Robert Lug rund 420 Gästen auf dem roten Teppich die Hand. Gewidmet war der Neujahrsempfang zum einen den Geretsrieder Unternehmen und deren Führungskräften. Zum anderen stand der Abend unter dem Zeichen des Ehrenamtes. Irmer äußerte sich überwältigt von der tatkräftigen Unterstützung im vergangenen Jahr, vor allem beim Kulturherbst und bei der Fortschreibung des Stadtleitbilds.

Beim Neujahrsempfang im Vorjahr hatte die Rathauschefin berichtet, dass die Stadt mehrere Grundstücke aus dem Besitz des Gutes Buchberg aufgekauft hat, darunter das so genannte Spaladin-Gelände mit gut zwölf Hektar. Dazu hatte Irmer zunächst eine schlechte Nachricht: Am 28. Februar läuft der Durchführungsvertrag mit dem saudischen Scheich Adnan Zainy aus. „Nachdem der Investor zumindest bisher keine Anstrengungen gemacht hat, das Grundstück zu kaufen, ist ein Baubeginn realistischer Weise nicht mehr zu erwarten“, sagte Irmer. „Und damit kommen wir zu der guten Nachricht.“ Weil die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken nach wie sehr hoch ist, hat der Stadtrat beschlossen, das Spaladin-Gelände in ein Gewerbegebiet umzuwandeln. Am 1. März soll dafür der Startschuss fallen.

Zum Thema S-Bahn fasste sich Irmer kurz. „Wir haben lange auf dieses Verfahren gewartet und viel daran gearbeitet. Jetzt ist es soweit“, sagte die Bürgermeisterin. Ihre Freude darüber unterstrichen die Gäste mit Beifall. Die S 7-Verlängerung sei das wichtigste Verkehrsinfrastrukturprojekt für die Region. (sas)

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