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Freude bei Spender und Empfängern: (v.li.) A strid Barbeau (Schulleiterin), Susanne Lorenz („Verwaiste Eltern“), Wolfgang Adam (Oberstufenkoordinator), Erich Rühmer als Vertreter seines Sohns Christian („Proyecto Horizonte“), Sport-Fachleiter Reinhard Badlehner sowie Sebastian D´Huc (jetzige Q12). 

Spendenlauf am Rilke-Gymnasium

Jeder Kilometer für den guten Zweck

Die Summe ist fast unglaublich: 13 396,98 Euro „erliefen“ die Schüler des Rilke-Gymnasiums bei ihrem Spendenlauf vergangenes Jahr.

Icking – Jeder der rund 800 teilnehmenden Schüler suchte sich vorab einen Sponsor und handelte mit ihm den Betrag aus, der für jeden gelaufenen Kilometer zu zahlen war. Organisiert wurde die Aktion von der jetzigen Q12 mit ihrem Sport-Fachleiter Reinhard Badlehner, das Geld wurde nun zu gleichen Teilen an die Vereine „Proyecto Horizonte“ und „Verwaiste Eltern München“ übergeben. Schulleiterin Astrid Barbeau zeigte sich stolz auf die erbrachte Leistung: „Hier steht nicht der sportliche, sondern der soziale Aspekt im Vordergrund, und jeder der Schüler hat voller Überzeugung mitgemacht.“

Kindergarten, Schule und Gesundheitsstation

Der Kontakt zu den beiden Vereinen entstand aus der Schulfamilie heraus. Christian Rühmer, Abiturient von 1989, gründete „Proyecto Horizonte“ im Jahre 2003. Ziel ist, durch den Bau eines Kindergartens, einer Schule und der Einrichtung einer Gesundheitsstation das rund 5000 Einwohner starke Städtchen Ushpa-Ushpa in Bolivien bei seinem Kampf gegen die Armut zu unterstützen.

Unterstützung für verwaiste Eltern

Die Verbindung zum Verein „Verwaiste Eltern“ entstand durch Isabel Schupp, deren Kinder ebenfalls das Rilke-Gymnasium besucht haben. Schupps Tochter Pauline erkrankte an Leukämie und verstarb nach langem Kampf 2006. Trotz dieser entsetzlichen Erfahrung versucht die Ickingerin als Trauerbegleiterin in der offenen Trauergruppe der Verwaisten Eltern anderen auf ihrem schweren Weg beizustehen. Sowohl Rühmer als auch Schupp stellten ihre Arbeit in Vorträgen der Schülerschaft vor.

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