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Aktive Feuerwehrler (v. li.): Michael Bromberger (Bürgermeister Eurasburg), Alois Puffer (Vorstand Feuerwehr Beuerberg), Maximilian Bromberger (zehn Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Luckas Koch (Ernennung zum Feuerwehrmann), Marina Schön, Alois Schuller (20 Jahre), Stefan Pauli (Ernennung zum Feuerwehrmann), Franz Sanner jun. (20 Jahre), Peter Günther (Kommandant Feuerwehr Beuerberg), Moritz Sappl (stellv. Kommandant Feuerwehr Beuerberg) und Franz Sanner sen. (50 Jahre).

Starke Jugend

Beuerberg - Die Freiwillige Feuerwehr Beuerberg hat eine Besonderheit vorzuweisen, auf die man sehr stolz ist: Neben Wolfratshausen hat sie landkreisweit die stärkste Feuerwehrjugend. „Ich bin der Meinung, das kann sich sehen lassen“, sagte Kommandant Peter Günther in der Jahresversammlung im Gasthaus Zur Mühle in Beuerberg.

Die Jugendfeuerwehr zählt derzeit 19 Mitglieder. Der Großteil – insgesamt neun – gehört zur Alterklasse der 14- und 15-Jährigen. Alle sind engagiert und bestrebt, sich weiter zu bilden. Zum Beispiel absolvierten im Vorjahr elf Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Truppmann-Teil-1-Prüfung.

Doch nicht nur die Jugend, auch die Senioren sind in der Wehr aktiv. 2013 hat sich eine Seniorengruppe gegründet. Paul Wenus, ehemaliger Kreisbrandmeister und seit November im Feuerwehrruhestand, ist Sprecher der Gruppe. Jakob Demmel ist sein Stellvertreter und Josef Baur der Kassenwart. „Sinn und Zweck ist es, den Kontakt zur aktiven Mannschaft aufrecht zu erhalten und so die Arbeit unserer Feuerwehr zu unterstützen und vor allem hinter ihrer Arbeit zu stehen“, sagte Kommandant Günther. „Mit eingeschlossen ist selbstverständlich auch unsere Feuerwehrjugend.“ Ziel ist es, das Zusammengehörigkeitsgefühl durch die Pflege von Kameradschaft und Geselligkeit, durch Gespräche, einen regen Gedankenaustausch sowie gemeinsame Unternehmungen zu stärken. Die Gruppe wird sich selbst finanzieren, ohne ein Verein zu sein. Es wird ein freiwilliger Mitgliedsbeitrag erhoben. Die Treffen werden im Gerätehaus stattfinden. Mitmachen kann jeder ab 60 Jahre.

Viel geleistet haben die Feuerwehrler im vergangenen Jahr beim Um- und Ausbau des Gerätehauses. Die den Anbau betreffenden Maßnahmen sind abgeschlossen. Bis Ende März sollen auch die Toilettenanlagen umgebaut sein. Dann wird es eine separate Damentoilette geben. „Durch die baulichen Maßnahmen ist unser Gerätehaus nun so eingerichtet und beschaffen, dass Gefährdungen von Feuerwehrangehörigen vermieden werden und Feuerwehreinrichtungen sicher untergebracht sowie bewegt und entnommen werden können“, betonte Günther. Er wies darauf hin, dass man die gegenüber der Gemeinde versprochenen Eigenleistungen „mehr als erfüllt“ habe. Bis Ende Dezember habe man insgesamt 1600 Stunden erbracht. Zu diesem Zeitpunkt zählte die Beuerberger Wehr 63 Aktive. Sie alle forderte der Kommandant Günther auf, sich auch im Jahr 2014 weiter zu bilden und sich im „Zeitalter modernster Technik“ den neuen Herausforderungen zu stellen.

Im vergangenen Jahr waren die Freiwilligen unter anderem bei fünf Brandeinsätzen, 43 Technischen Hilfeleistungen, drei Sicherheitswachen und 79 First Responder-Einsätzen gefordert. Die Helfer mussten Sturmschäden beseitigen und kämpften gegen das Hochwasser. Diverse Verkehrsunfälle standen ebenfalls auf den Einsatzplänen. Insgesamt mussten 131 Alarmierungen abgearbeitet werden.  (njd)

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