Stabwechsel: Aileen Köppl verlässt nach sechs Jahren den Saftladen. Neuer Leiter des Jugendzentrums ist der bisherige Streetworker Christian Lotz. Foto; Hermsdorf
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Stabwechsel: Aileen Köppl verlässt nach sechs Jahren den Saftladen. Neuer Leiter des Jugendzentrums ist der bisherige Streetworker Christian Lotz. Foto; Hermsdorf

Streetworker ist weg von der Straße

Geretsried - Stabwechsel im Jugendzentrum Saftladen: Aileen Köppl geht, der bisherige Streetworker Christian Lotz kommt als neuer Leiter. Ein Nachfolger für ihn wird noch gesucht.

Sechs Jahre lang arbeitete die Sozialpädagogin Aileen Köppl im Saftladen. Während dieser Zeit hat es die heute 29-Jährige von der Praktikantin zur Einrichtungsleiterin geschafft. „In der Jugendarbeit ist manches möglich, was anderswo kaum vorstellbar ist“, sagt der Geschäftsführer des Trägervereins Jugendarbeit, Rudi Mühlhans, zu dieser Karriere.

Wie beliebt die temperamentvolle junge Frau bei den Kindern und Jugendlichen war, zeigte sich bei ihrer Verabschiedung am Dienstagabend. Die Saftladen-Besucher hatten eine Dia-Show mit den schönsten und lustigsten Bildern der vergangenen sechs Jahre für sie zusammengestellt. Zu lachen gab es offenbar viel mit der Einrichtungsleiterin. „Danke, dass Ihr meine Spinnereien ausgehalten habt“, sagte Köppl unter anderem in ihrer Abschiedsrede. Sie wird künftig für den Kreisjugendring München-Land als Schulsozialarbeiterin am Garchinger Gymnasium sowie im dortigen Jugend-Bürgerhaus „Profil“ tätig sein.

Herzlich fiel die Begrüßung von Christian Lotz aus. Viele kennen den 42-jährigen Münchner von der mobilen Jugendarbeit her. Zweieinhalb Jahre lang war er als Streetworker auf den Straßen Geretsrieds unterwegs - kein leichter Einzelkämpfer-Job, weshalb Lotz sich jetzt auf die Arbeit an einem festen Standort und mit einem Team an seiner Seite freut, wie er sagt. Am 1. September tritt Lotz offiziell seine neue Stelle an. Er bleibt gleichzeitig Quartiersmanager bei der bevorstehenden Umgestaltung des Neuen Platzes. Ein Nachfolger für die mobile Jugendarbeit wird laut Rudi Mühlhans noch gesucht. Es gebe einige Bewerbungen, man hoffe, den Posten möglichst bald besetzen zu können.

(tal)

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