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„Der Elfenbaum“: Die kleinen und großen Ballerinas des Wolfratshauser und Grünwalder Ballettstudios von Astrid Jorde glänzten heuer in einem Ballett-Märchen.

Taft, Tüll und Akrobatik

Wolfratshausen/Grünwald - Ein voller Erfolg war das Ballett-Märchen „Der Elfenbaum“. Die kleinen und großen Ballerinas des Wolfratshauser und Grünwalder Ballettstudios von Astrid Jorde glänzten bei der Aufführung.

„Tanzen lässt die Seele fliegen.“ Mit diesen Worten stimmte Astrid Jorde die Besucher auf die Premiere ihres Ballett-Märchens „Der Elfenbaum“ ein. Die kribbelige Anspannung von 216 Füssen, die tanzen und zeigen wollten, was sie im Wolfratshauser und Grünwalder Ballettstudio gelernt haben, lag im Bürgerhaus Römerschanz in der Luft. Die kleinen und großen Ballerinas hatten sich heuer eine Liebesgeschichte gewünscht – und ein zauberhaftes Märchen bekommen.

Der Elfenbaum hütet das Reich der Elfe Sari (großartig getanzt und anmutig verkörpert von Felicitas von Arnim). Doch von der Zauberin Circula droht Gefahr. Circula alias Lena Morbach ist ebenfalls strahlend schön und für eine böse Zauberin unglaublich charmant. Sie verzaubert mit viel Raffinesse Elfen und Feen in Blumen. Leider verwandelt sie auch den jungen Baumelf Lamu, dem Zoe Schumacher authentisch Gestalt verleiht.

Mit Taft, Tüll und jeder Menge Temperament schwebten Baumelfen, Libellen, Tautropfen, Goldglöckchen, Edelsteine und Glühwürmchen über die Bühne und zeigten von den ersten leichten Tanzschritten der Minis bis hin zum akzentuierten Spitzentanz der Fortgeschrittenen ein großes Spektrum an Disziplin und Sportlichkeit.

Happy End? Natürlich. Sari gelingt es mit Hilfe von Zaubervogel Niru (federleicht getanzt von Samantha Altherr) Lamu zu retten. Die Hochzeit am Schluss wurde begeistert beklatscht. Übrigens: Biegsamkeit und Akrobatik auf höchstem Niveau zeigte Vanessa Sweekhorst, die die Inszenierung als Prolog sowie als weiße „weise“ Spinne bereichert hat. (ina)

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