Teilhauptschule so lange wie möglich erhalten

- Egling – Die fünfte und sechste Klasse bleibt nun vielleicht doch in Egling, allerdings künftig nicht mehr als Teilhauptschule I Egling, sondern als Außenklassen der Hauptschule Dietramszell. Um diese Kompromiss-Lösung ringen zurzeit die Gemeinden Egling und Dietramszell.

VON VERONIKA MERGENTHAL <P>&#8222;Es laufen Gespräche auf Gemeindeebene, zwischen den Schulleitungen und im Elternbeirat&#8220;, berichtet auf Anfrage Eglings Bürgermeister Hans Sappl (Freie Wähler). Kürzlich hatte Sappl Gelegenheit, seine Sorge um die ländliche Schule auf höchs ter Ebene anzusprechen: Er traf beim Neujahrsempfang der Nachbargemeinde Sauerlach Kultusminister Siegfried Schneider. <P>&#8222;Ich habe Fraktur gesprochen&#8220;, so Sappl. Der nächste Ansprechpartner sei jedoch das Schulamt. Die Behörde gewährte den Eglingern eine Verlängerung der Anhörung zum Thema Teilhauptschule bis 23. Februar. Fakt sei, dass es ab Juli 2007 keine Teilhauptschulen (THS) in Bayern mehr gibt, so Sappl. Dass die Staatsregierung daran nicht mehr rüttle, habe Schneider in Sauerlach trotz seines Verständnisses für die lokale Problematik bekräftigt. <P>&#8222;Unsere Zielsetzung ist, die Teilhauptschule I Egling so lange zu erhalten, wie es gesetzlich möglich ist, also auch noch im Schuljahr 2006/2007&#8220;, erläutert Sappl. &#8222;Nach Auflösung der THS 1 soll in Egling eine Art Außenstelle der Hauptschule Dietramszell entstehen. Wir wollen versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu erzielen&#8220;, sagt der Bürgermeister. <P>Die Fristverlängerung gebe mehr Zeit zum Verhandeln. Mit einheitlichen Positionen hätten die Kommunen größere Chancen, ihr Regionalkonzept durchzusetzen. Sappl: &#8222;Den Versuch ist es wert.&#8220; Die nötigen Schülerzahlen hätten die Eglinger in den kommenden Jahren. Die vierten Klassen besuchten in den Jahren 2006 bis 2010 58 bis 72 Schüler. Am 21. Februar befasst sich der Eglinger Gemeinderat mit dem Thema. <P>

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