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Einsatz fraglich: Verteidiger Bernhard Jorde hat sich gegen Pegnitz eine Verletzung am Ellenbogen zugezogen und wird womöglich nicht mit den River Rats nach Landsberg fahren können. 

Eishockey

Tempo aufnehmen

Geretsried - Die River Rats sind beim HC Landsberg der klare Außenseiter.

Ein schweres Programm steht am letzten Wochenende der Bayernliga-Vorrunde dem Geretsrieder Eishockeyteam bevor. Ehe am Sonntag der ECDC Memmingen im Heinz-Schneider-Eisstadion gastiert, müssen die River Rats am heutigen Freitag um 20 Uhr beim HC Landsberg antreten. „Da treffen wir auf zwei richtig gute Mannschaften. Landsberg spielt mit viel Tempo. Im vergangenen Jahr hatten wir zweimal keine Chance und haben 3:6 und 2:7 verloren“, erinnert sich Coach Florian Funk.

Nachdem durch die Reform die Oberliga Süd mit den letztjährigen Bayernligisten Höchstadt, Lindau und Waldkraiburg aufgefüllt wurde, rechnen sich die Landsberger Verantwortlichen diesmal eine Top-Platzierung aus. Zumal die River-Kings im Vorjahr im Playoff-Viertelfinale erst an Vizemeister Höchstadt scheiterten. Entsprechend aufgerüstet wurde der Kader des HCL. So verließ Kontingentspieler Craig Gallo (30 Punkte in 17 Spielen) den Klub in Richtung HC Kalmar/Schweden. Seine Position übernahm der 24-jährige kanadische Linksaußen Cody Freeman (Colombus Cottonmouth/SPHL). Und mit Daniel Menge zogen die Lechstädter einen weiteren Hochkaräter an Land. Das Geretsrieder Eigengewächs spielte 2000/01 zuletzt beim TuS in der Oberliga Süd. Weitere Stationen waren Erding, Tölzer Löwen, EHC München, Eisbären Regensburg, Dresdner Eislöwen, EC Peiting und 2007/08 die Augsburg Panthers in der DEL. In den vergangenen Jahren lief der 33-Jährige mit einer Unterbrechung (Ravensburg Tower Stars) für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 auf und kam in der abgelaufenen Spielzeit auf stattliche 62 Scorerpunkte. Menge liegt derzeit in der internen HCL-Wertung hinter seinen Kollegen Dennis Sturm (14) und Marcel Juhasz (13) auf Rang drei mit elf Zählern.

Der Auftakt verlief für die Truppe von Trainer Andreas Zeck vielversprechend. Aus den ersten sieben Begegnungen holte Landsberg optimale 19 Zähler, agierte aber in den jüngsten vier Partien glücklos. Die drei Auswärtsspiele in Dorfen (3:5), Moosburg (4:6) und Miesbach (2:5) wurden allesamt verloren. Dazu kam noch eine 4:8-Hempleite gegen den ECDC Memmingen.

Trotz dieser Minikrise sieht Michael Helfrich die Lechstädter als klaren Favoriten. „Für uns wird es sehr schwer werden. Aber mit einer guten Einstellung und einer starken Leistung können wir auch so einen Gegner ärgern“, meint der Geretsrieder Co-Trainer. Noch fraglich ist der Einsatz von Verteidiger Bernhard Jorde, der sich im Heimspiel gegen Pegnitz eine Ellenbogenverletzung zugezogen hat. gos

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