Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

"Transparenz sieht anders aus"

Wolfratshausen - Informativ, sachlich und so aufbereitet, dass jeder folgen konnte. Mit diesen Worten beschrieben die Bürgermeister von Wolfratshausen und Geretsried den Info-Abend zur S7-Verlängerung nach Geretsrried in der Loisachhalle. Deutliche Kritik kam von Alfred Fraas.

Der CSU-Stadtrat und Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die Schrankenlösung (BIQ) fand die Veranstaltung ein wenig langatmig. Sie habe das Problem aber essentiell vorgestellt. Da an der Trasse kaum Änderungen vorgenommen worden seien, bleibe die Meinung Wolfratshausens, die von einem klaren Bürgerentscheid getragen wird, aber nach wie vor unbeachtet. Die BIQ sowie einzelne Bürger würden ihre Einwände im Planfeststellungsverfahren einbringen, wenn nötig mit juristischer Hilfe. Die Tatsache, dass viele Wolfratshauser Zuhörer sachbezogenen Fragen stellten und kritische Anmerkungen machten, zeige einmal mehr, wie stark der Wille ist, sich gegen die Schranke zu positionieren. „Die Fragen wurden teilweise unbefriedigend beantwortet, vollständige Transparenz sieht sicherlich anders aus“, so Fraas. „Mir scheint, die Bahn ist nur an ihrem eigenen Willen interessiert und ignoriert den Wolfratshauser Mehrheitswillen.“ Der Konzern habe wohl noch nicht wahrgenommen, welch großer Schaden für Wolfratshausen entstehe, wenn die Schranke kommt.

Der CSU-Stadtrat und Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die Schrankenlösung (BIQ) fand die Veranstaltung ein wenig langatmig. Sie habe das Problem aber essentiell vorgestellt. Da an der Trasse kaum Änderungen vorgenommen worden seien, bleibe die Meinung Wolfratshausens, die von einem klaren Bürgerentscheid getragen wird, aber nach wie vor unbeachtet. Die BIQ sowie einzelne Bürger würden ihre Einwände im Planfeststellungsverfahren einbringen, wenn nötig mit juristischer Hilfe. Die Tatsache, dass viele Wolfratshauser Zuhörer sachbezogenen Fragen stellten und kritische Anmerkungen machten, zeige einmal mehr, wie stark der Wille ist, sich gegen die Schranke zu positionieren. „Die Fragen wurden teilweise unbefriedigend beantwortet, vollständige Transparenz sieht sicherlich anders aus“, so Fraas. „Mir scheint, die Bahn ist nur an ihrem eigenen Willen interessiert und ignoriert den Wolfratshauser Mehrheitswillen.“ Der Konzern habe wohl noch nicht wahrgenommen, welch großer Schaden für Wolfratshausen entstehe, wenn die Schranke kommt.

Ganz so weit möchte Wolfratshausens Bürgermeister Helmut Forster nicht gehen. Auch er fand den Abend interessant und sachlich. „Und dass kritische Fragen kommen, das ist doch klar.“ Er lobte vor allem die Ausführungen von Rechtsanwalt Hartmut Heinrich zum Planfeststellungsverfahren.

(fla)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Radunfall in Geretsried: Polizei sucht Unfallbeteiligte mit orangefarbenem Kopftuch
Bei einer Kollision zweier Radfahrerinnen auf dem Radweg parallel zur B11 am Freitag zog sich eine Beteiligte schwere Blessuren zu, die andere setzte ihre Fahrt fort, …
Radunfall in Geretsried: Polizei sucht Unfallbeteiligte mit orangefarbenem Kopftuch
Schwere Radunfällen im Tölzer Land: Fünf Verletzte
Eine ganze Reihe von schweren Fahrradunfällen ereignete sich am Wochenende im südlichen Landkreis. Fünf Beteiligte mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Einmal war …
Schwere Radunfällen im Tölzer Land: Fünf Verletzte
Kettenreaktion: Motorradfahrer leicht verletzt
Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos ereignete sich am Samstag gegen 12.50 Uhr auf der Staatsstraße 2065 im Münsinger Ortsteil Mandl. Dabei stürzte auch ein …
Kettenreaktion: Motorradfahrer leicht verletzt
Amtsgericht: Ein Streit, zwei Versionen
Zu fast jedem Streit gibt es zwei Sichtweisen. Selten gehen die aber so weit auseinander wie bei einer körperlichen Auseinandersetzung, die zwei Geretsrieder im Sommer …
Amtsgericht: Ein Streit, zwei Versionen

Kommentare