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Ein Sieger, viele Gewinner: Beim Hallenfußballturnier des TSV Wolfratshausen stand die gelebte Integration im Mittelpunkt.

„Hervorragende Arbeit des Helferkreises“

TSV Hallenturnier: Fußball ohne Grenzen

Am Schluss entschied das Siebenmeterschießen: Beim Integrationale-Hallenturnier des TSV Wolfratshausen machten die Mannschaft der Stadt Wolfratshausen und das Asylbewerber-Team der Flößerstadt den Turniersieg unter sich aus. Mehr Glück vom Punkt aus hatte am Ende die Stadtverwaltung.

Wolfratshausen – Das sportliche Ergebnis war jedoch nebensächlich. „Wir wollten ein Zeichen dafür setzen, dass der Sport ein ganz wichtiger Faktor für die Integration in unsere Gesellschaft sein kann“, erklärte Abteilungsleiter Christian Leipold den Grundgedanken der Veranstaltung. Die Koordinatorin des Wolfratshauser Helferkreises, Ines Lobenstein, stimmte zu: „Ich habe mich riesig gefreut, dass unsere afghanischen und syrischen Flüchtlinge die Mannschaft unterstützt haben, die nur aus Nigerianern bestand.“ Auch der Rest des Publikums feuerte die Akteure lautstark an. „So sieht gelebte Integration aus“, konstatierte Lobenstein.

Sportreferent Schwarz: „Das Turnier ist eine großartige Idee“

Neben den beiden Finalisten nahmen unter anderem die Freiwillige Feuerwehr aus Geretsried, das BRK Wolfratshausen, eine Mannschaft aus Wölfe-Urgesteinen und ein Asylbewerber-Team aus Geretsried am Integrationale teil. Für die Stadt Wolfratshausen schlüpfte unter anderem der Sportreferent des Stadtrats, Max Schwarz, ins Fußballtrikot. Mit dem sportlichen Abschneiden seiner Mannschaft ist er sehr zufrieden, „vor allem, da es im Spiel Asylbewerber-Team gegen Stadt im vergangenen Jahr noch um den siebten und achten Platz ging“. Über die Veranstaltung ist er voll des Lobes: „Das Turnier ist eine großartige Idee, welche die hervorragende Arbeit des Helferkreises unterstützt.“

Von Dominik Stallein


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