„Hier würden wir ansetzen“: Anästhesie-Chefarzt Dr. Josef Orthuber (re.) demonstriert (v. li.) Gerhard Hasreiter, Sigi Tyczka, Dr. Stefan Schmidbauer, Wolfgang Tyczka und Hubertus Hollmann an Kollegin Dr. Sabine Schreyer das neue Gerät. Foto: sh

Tyczka-Stiftung spendet für Ultraschallgerät

Wolfratshausen - Die Kreisklinik Wolfratshausen hat den nächsten Schritt in puncto medizintechnischem Fortschritts getan!

Dank einer Spende der H W Tyczka-Stiftung konnte ein Ultraschallgerät zur exakten Setzung eines Schmerzkatheters angeschafft werden. Dieser wird über Hals-, Achsel- oder Leiste am betroffenen Nerv platziert und ermöglicht so eine Operation an Knie, Hand oder Schulter, ohne den Patienten in Vollnarkose versetzten zu müssen. „Es werden weniger Schmerzmittel gebraucht, und auch die Nebenwirkungen, wie beispielsweise Benommenheit, fallen weg“, zeigt sich der Chefarzt der Anästhesie, Dr. Josef Orthuber, begeistert.

Doch das Gerät hat seinen Preis: „Dieser liegt bei über 22 000 Euro“, sagt Gerhard Hasreiter, Vorsitzender der Freunde der Kreisklinik. Davon übernimmt Wolfgang Tyczka 10 000 Euro. „Die Ärzte hier leisten hervorragende Arbeit, brauchen aber die entsprechenden Geräte“, begründet der Geretsrieder Unternehmer sein Engagement. „Eine bestmögliche Versorgung haben auch die Patienten verdient - egal, ob die finanzielle Situation schwierig ist oder nicht.“ Das bestätigt Kreisklinik-Geschäftsführer Hubertus Hollmann. „Wir bekommen Fördermittel von 400 000 Euro pro Jahr, haben aber in den letzten Jahren über eine Million Euro für solch spezielle Anschaffungen ausgegeben.“

Tyczka, der der Klinik im Laufe der Zeit bereits 32 000 Euro zur Verfügung gestellt hat, zeigt sich aufgeschlossen: „Ich als Spender freue mich, wenn Sie auf mich zukommen.“ „Ach“, konterte Hasreiter, „machen Sie einfach so weiter - rechnerisch gehört Ihnen ein Teil der Klinik doch schon." (sh)

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