„Unser Rathaus soll gläsern werden“

Manzano/Wolfratshausen – Nach monatelangen Turbulenzen in der Gemeindeverwaltung wurde Mauro Iacumin Ende Mai zum neuen Bürgermeister Manzanos gewählt. Was das für die Städtefreundschaft mit Wolfratshausen bedeutet, wollte unsere Mitarbeiterin Clara Wildenrath von ihm wissen.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Amt, Herr Iacumin. Was ändert sich durch Ihre Wahl in Manzano?

Das Wahlergebnis ist für unsere Stadt von großer Bedeutung. Die Bürger Manzanos haben kein Vertrauen in die Politik. Wir haben jetzt die Chance, ihren Eindruck von der Gemeindeverwaltung zu verändern. Die Menschen müssen echte Wahlmöglichkeiten bekommen. Wir wollen sie zu aktiven Gestaltern ihrer eigenen Zukunft und der Zukunft der Stadt machen. Unser Rathaus soll zu einem „gläsernen Gebäude“ werden, wo alle Leute sehen, was passiert.

Welche Bedeutung hat die Städtefreundschaft zu Wolfratshausen für Sie?

Ich glaube, dass Städtefreundschaften sehr wertvoll sind. Sie erlauben einen kulturellen Austausch, der unseren Horizont und unser Wissen erweitert. Ich finde es sehr wichtig, unsere Freundschaft zu stärken.

Hatten Sie schon Kontakt zu Ihrem Wolfratshauser Amtskollegen?

Gesprochen habe ich mit Herrn Heilinglechner bisher noch nicht, aber ich hoffe, ihn so bald als möglich zu treffen.

Wie könnte Ihre Zusammenarbeit aussehen?

In Manzano haben wir schon über verschiedene Ideen zur Kooperation diskutiert. Jetzt müssen wir mit Wolfratshausen überlegen, wie wir den richtigen Weg für eine profitable Zusammenarbeit finden. Über Musik, Kultur und Sport hinaus erhoffe ich mir auch einen wirtschaftlichen Austausch, etwa durch die Förderung lokaler Produkte.

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