Verbraucher-Paradies auf dem Volksfestplatz

- Aldi und ein neuer Supermarkt: Stadtrat segnet Planungen ab

<P>Berchtold war wichtig, Aldi am Standort Wolfratshausen zu halten. Gleichzeitig wollte er gesicherte Einnahmen für die Stadt erwirken. Die Lösung, die die Verwaltung gefunden hat, ist ein Erbpachtvertrag, durch den die Stadt "Pachteinnahmen in ganz netter Höhe" bekomme, so der Rathauschef. Auf mindestens 66 Jahre werde der Platz verpachtet, Berchtold rechnet mit "sechsstelligen Beträgen". "Unabhängig von der Konjunktur kann man hier der Stadt Einnahmen sichern", meint der Rathauschef.<P>Wie berichtet ist Aldi das jetzige Areal ein Stück weiter nördlich an der Königsdorfer Straße zu klein. Noch bevor sich Aldi deshalb bei der Stadt meldete, hat laut Berchtold ein anderer Supermarktbetreiber, der ein Vollsortiment anbietet, nach Flächen gefragt. "Im Zusammenhang mit Aldi konnten wir uns vorstellen, diese beiden gemeinsam auf dem Volksfestplatz unterzubringen", sagt der Bürgermeister. Das habe Vorteile, etwa durch die Doppelnutzung der Parkplätze. "Auch die Verkehrsproblematik lässt sich auf dem Volksfestplatz besser in den Griff kriegen", meint der Bürgermeister. Von und in die Königsdorfer Straße dürfe man nur rechts abbiegen, der restliche Verkehr werde über den Hans-Urmiller-Ring geregelt. "Damit ist die Situation nicht so schlecht wie jetzt ein Stück weiter vorne", meint Berchtold.<P>Die Verträge mit beiden Marktbetreibern seien noch nicht unterschrieben. "Wir haben die Verträge jetzt ausgehandelt, und der Stadtrat hat die Bedingungen genehmigt", so der Bürgermeister. Wenn alles klappt, wird der Volksfestplatz ab Mitte 2006 zum Markt-Standort, und zwar kurz nach dem Volksfest, das immer im Mai stattfindet. "Bis Mitte 2006 sind wir vertraglich gebunden", sagt Berchtold.<P>

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