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Das Nachsehen hatten die Geretsrieder River Rats um (dunkle Trikots, v. li.) Maximilian Hüsken und Dominic Fuchs im Punktspiel gegen Peißenberg. An diesem Freitag kommt es in der Verzahnungsrunde zum erneuten Duell zwischen beiden Klubs. 

Eishockey

Die Verzahnungsrunde als Lernprozess

Die Geretsrieder River Rats starten mit einem Heimspiel gegen den TSV Peißenberg.  Coach Ludwig Andrä fordert von seiner Mannschaft absolute Laufbereitschaft und ein Top-Einstellung.

Geretsried– Für den ESC Geretsried beginnt im elften Jahr nach der Vereinsgründung ein neues Kapitel. Denn erstmals haben sich die River Rats für die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten qualifiziert. Zum Auftakt kommt an diesem Freitag um 19.30 Uhr mit dem TSV Peißenberg zunächst ein alter Bayernligakonkurrent ins Heinz-Schneider-Eisstadion. „Ich denke, wir werden in jedem Match nur Außenseiter sein und mit einem großen Druck auf unser Tor leben müssen“, sagt ESC-Trainer Ludwig Andrä. „Trotzdem werden wir versuchen, uns an das hohe Tempo und das mit höherer Intensität geführte Körperspiel zu gewöhnen. Die Aufstiegsrunde ist ein Lernprozess, und da wollen wir für die Zukunft etwas mitnehmen.“

Die Peißenberger beendeten die Hauptrunde mit 46 Punkten auf Rang vier. An den letzten beiden Spieltagen überzeugte die Truppe von Josef Staltmayr und Simon Mooslechner mit einem 6:2-Erfolg über den drittplatzierten HC Landsberg und einem 4:2-Sieg beim Ligazweiten ESC Dorfen. Rats-Coach Andrä schätzt die Gäste in der Offensive als „sehr stark“ ein. Großen Anteil daran haben die Kontingentspieler Brandon Morley und Dejan Vogl, die zusammen insgesamt 81 Scorerpunkte vorweisen können. Interner Topscorer ist aber Routinier Manfred Eichberger mit jeweils 23 Toren und Assists.

„Wir brauchen ein hohes Maß an Laufbereitschaft, dürfen in der Defensive nur wenig zulassen und müssen eine Top-Einstellung an den Tag legen. Selbst dann wird es nicht einfach“, vermutet Andrä. Zumal aus den bisherigen sechs Vergleichen die Eishackler vier Mal als Sieger hervorgingen: In der Vorrunde verloren die Geretsrieder ihr Heimspiel mit 1:5, revanchierten sich aber in der Rückrunde in einer nervenaufreibenden Partie mit einem 7:6-Erfolg nach Verlängerung.

Bis auf die verletzten Nico Wischnewsky und Jonas Köhler sowie Florian Lechner (Meisterschule) ist der ESC-Kader komplett. Trainer Andrä wird daher drei Verteidigungs- und vier Sturmreihen aufbieten. Vladimir Zvonik dürfte weiterhin im ersten Sturm neben Center Ondrej Horvath auflaufen, während Luis Rizzo an der Seite von Stephan Englbrecht verteidigen wird.  gos

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