Bei originellen Wettbewerben wie Besenweitwurf sollte den Kindern die Bedeutung der Spiele vermittelt werden. Foto: sh

Volksschule Münsing: Olympia mal anders

Münsing - London hat die Olympischen Spiele nicht gepachtet. Auch in Münsing wurde hart um Punkte gekämpft - nämlich bei der 1. Münsinger Kinderolympiade.

In zehn Disziplinen eifern die 177 Olympioniken um den Sieg. Besenweitwurf, Torwandschießen oder schweißtreibendes Biertraglweitstoßen fordern am Freitag im Schulhof den Teilnehmern ihr ganzes Können ab. „Und alle unsere Leistungen werden ohne Doping und Drogen erzielt“, sagt Schulleiterin Angelika Banner augenzwinkernd. Schließlich haben die Schüler nach dem Einzug der Nationen und dem Entzünden des olympischen Feuers den Eid der Sportler gesprochen, der auf den Verzicht von leistungssteigernden Mitteln einschwört.

Im Ernst: „Mit der ersten Kinderolympiade wollen wir den Schülern die Bedeutung dieser Spiele vermitteln“, so Banner weiter, während der zehnjährige Sepp beim Besenweitwurf knapp eine Helferin verfehlt. Teamkollege Leon nutzt die Wartezeit auf seine Weise: Er benutzt sein Sportgerät, um eben schnell mal die Startlinie sauber zu fegen. Auch Bürgermeister Michael Grasl verfolgt die Spiele in seiner Gemeinde, allerdings nur vom Büro aus. Eigentlich sollte Grasl mitmachen, doch andere Termine gestatten ihm nur einen kurzen Blick aus dem Fenster während der Eröffnung: „Der Anblick ist schon genial.“

(sh)

Auch interessant

Kommentare