1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen

VSG-Frauen: Erster Dämpfer für den Aufsteiger

Erstellt:

Von: Thomas Wenzel

Kommentare

Kaum ein Durchkommen gab es auch für VSG-Mittelangreiferin Veronika Adamek im Match gegen Neuperlach, das mit 1:3 verloren ging.
Kaum ein Durchkommen gab es auch für VSG-Mittelangreiferin Veronika Adamek im Match gegen Neuperlach, das mit 1:3 verloren ging. © hans Lippert/Archiv

Volleyballerinnen der VSG Isar-Loisach gewinnen mit 3:0 gegen Planegg III, verlieren aber gegen Neuperlach mit 1:3

Planegg/Wolfratshausen – Einen ersten Dämpfer haben die Volleyballerinnen der VSG Isar-Loisach nach zuletzt vier Siegen hinnehmen müssen: Zwar gewann der Bezirksklassen-Aufsteiger gegen die Gastgeberinnen vom TV Planegg-Krailling III mit 3:0, hatte jedoch gegen den SVN München mit 1:3 das Nachsehen und rutschte deshalb auf Rang zwei der Tabelle ab. „Es war der erwartete Spitzen-Spieltag. Und wir wissen, was schief gelaufen ist. Jetzt haben wir eine Aufgabe, wie wir uns verbessern können“, stellte Trainer Dominik Hölzl fest. Er vermisste bei seinen Schützlingen, die wegen der 2G-Regelung nicht in Vollbesetzung antreten konnten, insbesondere ein vorausschauendes Auftreten und variable Aktionen.

Tatsächlich hatten der Coach und sein Team beim ersten Match des Tages und dem 3:0-Erfolg der Neuperlacherinnen über Planegg die Gelegenheit, die Kontrahenten zu beobachten. „Beide kamen uns schlagbar vor“, sagte Hölzl. Tatsächlich lief es gegen das Heimteam fast mühelos. „Wir waren dominant und haben das aufs Feld gebracht, was wir uns vorgenommen hatten“, berichtete er. So gingen die drei Sätze mit 25:20, 25:17 und 25:17 deutlich an die Spielgemeinschaft aus Wolfratshausen und Geretsried.

Auch gegen Neuperlach wähnte sich die VSG gewappnet, holte sich den ersten Durchgang auch mit 25:22. „Aber der Gegner ist über sich hinaus gewachsen“, sagte der Coach. Insbesondere deren erfahrene Diagonalangreiferin bekam man nie in den Griff. Außerdem verstanden es die SVN-Frauen, das Spiel ihrer Konkurrentinnen zu lesen, standen hervorragend in der Feldabwehr und blockten auch VSG-Topangreiferin Veronika Adamek ein ums andere Mal ab. „Da ist allmählich Unruhe reingekommen“, bedauerte Hölzl, der alle personellen und taktischen Schachzüge versuchte. Doch es ging nach und nach mit seinem Team bergab und die folgenden Sätze mit 18:25, 15:25 und 11:25 verloren. „Wir waren an diesem Spieltag einfach die schlechtere Mannschaft“, räumte der Coach ein, fügte aber an: „Allerdings auf einem hohen Niveau.“

Beim gemeinsamen Essen am Abend arbeiteten Trainer und Volleyballerinnen das Geschehen auf. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Rückspiel gegen Neuperlach gewinnen werden“, betont Hölzl. Die nächsten Aufgaben stehen seinen Frauen aber bereits am Samstag, 20. November, bevor. Ab 13 Uhr sind dann der Tabellensiebte Putzbrunner SV und der direkte Verfolger SV/DJK Taufkirchen zu Gast in der Farcheter Mehrzweckhalle. „Taufkirchen ist sicher der stärkere Gegner von beiden“, betont der VSG-Coach. Dennoch ist seine Vorgabe eindeutig: „Wir wollen zwei Siege und sechs Punkte.“

Lesen Sie auch: Fabijan Podunavac (19) über Profi-Träume und den TuS: „Ich finde, die Jungen machen es gut“

Auch interessant

Kommentare