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So wächst der „Panther“

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Willkommen in der „Panther“-Redaktion: Deutschlehrer Tobias Noss mit den jungen Zeitungsmacherinnen (v. li.) Marie Spitzlberger, Julia Puchan, Susi Groß und Hannah Völker. foto: sabine hermsdorf
Willkommen in der „Panther“-Redaktion: Deutschlehrer Tobias Noss mit den jungen Zeitungsmacherinnen (v. li.) Marie Spitzlberger, Julia Puchan, Susi Groß und Hannah Völker. foto: sabine hermsdorf

Icking - Das Layout sieht professionell aus, die Themen sind aktuell. Die Schülerzeitung „Der Panther“ des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums ist eine Zeitung für jedermann. Doch wer steckt hinter dem Panther?

„30 Schüler“, erklärt Marie Spitzlberger (17), die selbst mit dazugehört. Vor zwei Jahren kam die Idee auf, nach über zehn Jahren wieder eine Schülerzeitung herauszubringen. Marie und ihre Freundin Julia Puchan (17) waren von Anfang an begeistert. Sie sind die Jungredakteure, die schon am längsten mit dabei sind. Drei „Panther“ haben sie schon zusammen gestaltet. Etwas mühsam sei es am Anfang gewesen, doch „wir haben uns eigentlich alle sehr schnell zurecht gefunden. Ein Freund von uns kennt sich mit Grafik und Layout aus. Der hat uns viel erklärt“, erzählt Marie. Für weitere Fragen steht Deutschlehrer Tobias Noss zur Verfügung.

Getüftelt und geschrieben wird in der eigenen kleinen Redaktion - in der Schulbücherei. Hier stehen zwei Computer, die von den Jungredakteuren immer benutzt werden dürfen. Der Ablauf ist mittlerweile routiniert. Betreuer Noss erklärt: „Die Redakteure setzen sich zusammen und überlegen was für ein Thema die nächste Schülerzeitung tragen soll.“ Meist würden sich diese an der Jahreszeit und dem Weltgeschehen orientieren. „So haben wir uns, wegen Griechenland, in der aktuellen Ausgabe für das Thema „Der Weg aus der Krise“ entschieden.“

Ist eine Entscheidung getroffen, überlegt jeder Schüler ob ihm etwas passendes zu dem Thema einfällt. Wenn ja, darf er darüber schreiben. „Es ist der Wahnsinn, wie alle mitmachen möchten. Jeder bringt super Ideen mit ein, schreibt Texte oder schießt Fotos“, sagt Julia. Das Zeitungsmachen beanspruche aber viel Zeit. Oft müssen die Schüler abends oder am Wochenende in die Schule kommen. „Doch das macht uns nichts aus. Es macht ja Spaß.“

Schlussendlich kommen die Seiten in den Druck und eine Auflage von 500 Stück wird bestellt. „Finanzieren können wir die Zeitung nur durch Werbung und den Einnahmen der letzten Ausgabe“, sagt Noss. Viel einnehmen würde die Schule dadurch nicht, aber darum ginge es auch nicht. „Wir alle haben Spaß an der Sache, und für mich persönlich ist es eine Freude mit so einem tollen Team zusammenarbeiten zu können.“

(tas)

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