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Kunsthandwerk und Kulinarik: Das gab es beim Kulturherbst vor einem Jahr. Der Bunterkunst-Markt, den der Kulturverein Isar-Loisach zum ersten Mal auf die Beine gestellt hatte, kam ebenso gut an wie die gastronomische Versorgung, die erstmalig die Landsmannschaften übernahmen.

Musik und mehr im roten Pavillon

Was im Geretsrieder Kulturherbst 2020 geplant ist 

Um Tollwood-Atmosphäre zu erleben, muss man nicht nach München fahren. Das gibt es auch in Geretsried, und zwar 2020. Im Rahmen des Kulturherbstes soll es rund um das Veranstaltungszelt wieder einen Bunterkunst-Markt geben. Das Konzept – mit einer neuen Attraktion – steht.

Geretsried – Im vergangenen Jahr besuchten den Markt während des zehntägigen Festivals etwa 2500 Besucher. „Unter den zahlreichen Einheimischen tummelten sich auch Münchner, Garmischer und Neugierige aus der Ammersee-Region“, berichtet Andrea Weber vom Kulturverein Isar-Loisach (KIL), der federführend für das Rahmenprogramm gesorgt hat. „Das war unglaublich toll.“

2020 soll der Markt noch ein bisschen größer und kulturell vielfältiger werden. Dazu gehört, dass mehr Buden aufgestellt werden sollen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich laut Weber 27 Kunsthandwerker – die meisten stammten aus Geretsried, Wolfratshausen und Umgebung. „Alle haben sehr gut verkauft, ich habe durchweg positive Rückmeldungen bekommen“, berichtet die Vize-Vorsitzende.

Für die Neuauflage würden ihr bereits 38 Bewerbungen vorliegen. „Es hat sich weit herumgesprochen“, meint die Waldramerin. Sogar eine Schmuckkünstlerin aus Saarbrücken interessiere sich für einen Stand. „Aber wir machen den Markt für unsere Künstler“, betont die Organisatorin. Bewerber aus der Region kämen zuerst zum Zug. Vermutlich liegt das große Interesse auch an der verhältnismäßig geringen Standgebühr, die 2018 verlangt wurde. Weber zufolge waren es 50 Euro für die ganze Festivalzeit. „Das würden wir gerne beibehalten“, wünscht sie sich.

Das Programm im Veranstaltungszelt – Festivalleiter Günter Wagner möchte wie berichtet einige Hochkaräter verpflichten – will der KIL im nächsten Jahr um Kleinkunst ergänzen. Der Verein will den roten Pavillon, den Besucher bereits aus 2018 kennen, bespielen. An ausgewählten Tagen sowie am Wochenende soll es dort bei freiem Eintritt und Barbetrieb Lesungen, Kabarett und Musik geben – allerdings nur in der Zeit von 18 bis 20 Uhr, also vor Beginn der Veranstaltungen im großen Zelt. „Wir wollen schließlich keine Konkurrenz darstellen“, meint Weber. Um das Kleinkunstprogramm will sich die KIL-Vorsitzende und Hinterhalt-Wirtin Assunta Tammelleo kümmern. „Wir haben schon einige Ideen, aber wir brauchen dafür auch ein gewisses Budget“, meint ihre Stellvertreterin. Das wiederum hänge von der Stadt Geretsried ab, die das Festival samt Rahmenprogramm zum größten Teil finanziert.

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Geretsrieder Bunterkunstmarkt: „Schöner als das Tollwood“

Auch eine große Ausstellung ist wieder in Planung. Vor einem Jahr stellten Maler ihre Aquarelle in der Stadtbücherei aus. 2020 sollen unter dem Motto „Hoffnung Mensch“ fotografische Werke gezeigt werden – gerne wieder in der Bücherei. „Die Zusammenarbeit mit dem Team war sehr gut“, blickt Weber zurück. „Es wäre toll, wenn das wieder klappen würde.“ Das wünscht sich die Waldramerin auch für die Zusammenarbeit mit dem Isar-Kaufhaus. Geschäftsführer Frederik Holthaus hatte seinen Treppenaufgang zur Präsentation von Kunstwerken zur Verfügung gestellt.

nej

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