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Platz 1: Hirner und Riehl Architekten (München)

Bilder: Die vier Entwürfe

Der Weg zum neuen Stadtarchiv - Die Finalisten

Wolfratshausen – Es ist ein für die Stadt wegweisender Beschluss. In den nächsten sieben Tagen wird sich entscheiden, wie das neue Wolfratshauser Stadtarchiv aussehen wird.

Platz 2: abp-Architekten burian+pfeiffer (München)

Zunächst beschäftigt sich der Bauausschuss am heutigen Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung mit der Thematik und spricht – zumindest ist das der Plan – einen empfehlenden Beschluss an den Stadtrat aus. Der wiederum tagt am kommenden Dienstag, 12. April, und soll – ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit – grünes Licht für einen der vier im Rennen verbliebenen Entwürfe geben.

Platz 3: Schmöller Architekten (München)

Im Rahmen eines Architektenwettbewerbs hatte die Stadt nachmöglichen Varianten für den Archiv-Neubau gesucht und sich dazu verpflichtet, einen der vier Siegerentwürfe (die Entwürfe werden in der heutigen Mittwochsausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur genauer vorgestellt) zu realisieren. Unter den 18 eingereichten Arbeiten wählte eine Jury aus Fachleuten und Stadträten vor wenigen Wochen die in ihren Augen besten aus, die dann auch in einer Ausstellung im Rathaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Platz 4: Oberpriller-Ilg Architekten (Hörmannsdorf, München)

Alle Entwürfe haben gemein, dass es für sie noch keine Kostenkalkulation gibt. Egal, welcher es wird: Die Höchstmarke von 1,4 Millionen Euro, die der Stadtrat in den Haushalt eingestellt hat, gilt es auf jeden Fall einzuhalten, sagte Bürgermeister Helmut Forster gestern am Telefon. „Der Entwurf, der den Zuschlag bekommt, muss eben so ausgearbeitet werden, dass es auch bei den Kosten passt.“ Damit die Stadträte die vier Kandidaten für das neue Archiv besser bewerten und einordnen können, wird im Bauausschuss und eventuell auch im Stadtrat Bernhard Landbrecht dabei sein. Der Stadtplaner und Architekt aus München saß auch der Jury des Architektenwettbewerbs vor. Die Gremien werden bei ihren Beratungen die Gestaltung des Loisachufers im Auge behalten.

Die Ergebnisse des dafür durchgeführten Ideenwettbewerbs verpflichten die Stadt zwar nicht zu einer Umsetzung. „Aber wir können das eine nicht entscheiden, ohne das andere zu berücksichtigen“, sagte Forster. Im Zeitplan stehe das Ufer aber nach wie vor nur an dritter Stelle. „Erst kommt das Archiv, dann müssen wir neue Parkplätze schaffen, und dann kommt das Ufer.“ Was den weiteren Zeitplan angeht, zeigt sich Forster zuversichtlich. Er gehe davon aus, dass der Bau im Frühjahr beginnen könne, vorausgesetzt der Bebauungsplan müsse nicht geändert werden und das Kreisbauamt habe keine Einwände.

Frederik Lang

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