Zu wenig Zeit für den Kreistag

- Walter Büttner (SPD) legt Amt nieder

Geretsried - Er ist Dritter Bürgermeister der Stadt Geretsried, SPD-Fraktionschef, Werkausschussvorsitzender und im Vorstand der Baugenossenschaft. Da ist es nicht verwunderlich, dass Walter Büttner in sein Mandat als Kreisrat nicht so viel Zeit investieren kann, wie er gerne möchte. Deshalb hat sich der Geretsrieder entschlossen, dieses Amt niederzulegen. Der Kreistag wird in seiner Sitzung am 4. Februar über das Gesuch entscheiden. Natürlich tue ihm der Rückzug Leid, meint Büttner. "Aber ich hänge mehr an den Posten, wo man was bewegen kann", sagt er. "Im Kreistag ist das nicht so einfach. Man ist zu weit weg." Außerdem habe er, als kürzlich die Termine für die Fraktionssitzungen im ersten Halbjahr bekannt gegeben wurden, festgestellt, "dass ich an jedem einzelnen schon einen anderen Termin habe". Das mache weder für ihn noch für seine SPD-Kollegen "auf Dauer Sinn".

Dass mit Edith Peter eine Geretsriederin für ihn nachrückt, habe ihm die Entscheidung erleichtert. "Das war schon sehr wichtig für mich", sagt er. Peter will "erst einmal schauen, wie das im Kreistag läuft und was ich machen kann", erklärt sie auf Anfrage. Die 50-Jährige übernimmt auch Büttners Sitz im Schulausschuss: "Das ist ein ganz neues Thema für mich. Ich fang` jetzt an, mich da einzuarbeiten."va

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Im Zentrum geht's nass rein - an dem Neubau liegt es angeblich nicht
Anwohner am Karl-Lederer-Platz hatten nach dem Starkregen Wasser im Keller. An dem Neubau lag es angeblich nicht. Laut der Firma Krämmel funktionieren die Düker.
Im Zentrum geht's nass rein - an dem Neubau liegt es angeblich nicht
Geretsried: Der Rohbau am BGZ 2 hat begonnen
Was tut sich auf der Großbaustelle an der Egerlandstraße in Geretsried? Die Baugenossenschaft meldet: Die Arbeiten am Rohbau haben begonnen.
Geretsried: Der Rohbau am BGZ 2 hat begonnen
„Wir sind Fremdlinge und heimatlos“: Auszüge aus dem Fluchttagebuch von Elisabeth Hodolitsch
Sie packten ihr Hab und Gut auf ein Pferdefuhrwerk und kehrten ihrer alten Heimat schweren Herzens den Rücken: 73 Personen mussten am 9. Dezember 1944 den Ort Pusztavám …
„Wir sind Fremdlinge und heimatlos“: Auszüge aus dem Fluchttagebuch von Elisabeth Hodolitsch
Wegen Ministeriums-Panne bei neuem Bußgeldkatalog: 700 Raser im Oberland bekommen Führerschein zurück
Eigentlich sollte der neue Bußgeldkatalog die Strafen für Tempo-Sünder deutlich verschärfen. Nun bekommen im Oberland rund 700 Raser ihren Schein zurück.
Wegen Ministeriums-Panne bei neuem Bußgeldkatalog: 700 Raser im Oberland bekommen Führerschein zurück

Kommentare