Weniger Kosten – und auch sonst ist alles besser

- Wolfratshausen – Die DJK Waldram wird sich auch künftig selbstständig um ihre Sportanlage kümmern. Gestern verlängerten die Betreibergesellschaft und die Stadt Wolfratshausen den seit 2004 existierenden Vertrag um fünf Jahre. „Beide Seiten habe die Chancen und Möglichkeiten dieser interessanten Zusammenarbeit erkannt“, sagte Bürgermeister Reiner Berchtold. Pro Jahr erhält die Betreibergesellschaft einen Zuschuss von 35 000 Euro, muss sich dafür aber um den Unterhalt sowie sämtliche Reparaturen kümmern.

von thomas wenzel <P>Für die Stadt hat sich das Modell ausgezahlt: Vor 2004 waren jährlich 53 000 Euro für den laufenden Betrieb fällig. Berchtold: &#8222;Die Stadt hat sich Geld gespart, und wir haben jetzt Planungssicherheit.&#8220; Bauamtsleiter Dieter Lejko hob einen weiteren positiven Aspekt hervor: &#8222;Das Verständnis für die Vereine und die Zusammenarbeit mit der Stadt haben sich wesentlich verbessert.&#8220; <P>Ein Ziel des Betreibermodells war laut Berchtold, den Standard der Sportanlagen zu halten. &#8222;Da war ich mir sicher, dass das in Waldram gelingen wird, weil sich hier viele Leute einbringen.&#8220; Ein Vorteil sei, dass die Benutzer jetzt näher dran sind und Mängel frühzeitig erkennen und beheben können. &#8222;Zudem schützt man Sachen ganz anders, wenn man selbst dafür verantwortlich ist.&#8220; <P>Werner Bauer freute besonders, dass der neue Vertrag um 5000 Euro pro Jahr aufgebessert worden ist. &#8222;Die Vergütung für den laufenden Betrieb ist gleich geblieben. Der Zuschuss ist für Rücklagen geplant&#8220;, sagte der Verantwortliche der Betreibergesellschaft. Weil die Geräte und Maschinen, die die Stadt den Waldramern überlassen hat, zum Großteil über 20 Jahre alt sind, dürften bald Reparaturen anfallen. Bauer bestätigte die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und war zuversichtlich, &#8222;dass das Modell auch in Zukunft für beide Seiten von Vorteil sein wird&#8220;. <P>Kunstrasenplatz für die DJK ? <P>Zusammenarbeiten müssen beide Parteien auch, will man die Platzverhältnisse für die DJK-Fußballer verbessern. Trotz der Vielzahl an Teams gibt es nur ein stark strapaziertes Hauptfeld sowie einen &#8222;Allwetterplatz, der so gut wie brach liegt&#8220;, so Berchtold. Der Rathauschef kann sich daher vorstellen, diesen in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. &#8222;Das wäre sinnvoller als ein zusätzlicher Trainingsplatz an der ehemaligen Tennisanlage.&#8220; Allerdings könne die Stadt die Finanzierung eines solchen rund 200 000 Euro teuren Feldes, das sich durch Mieteinnahmen rentieren kann, nicht allein stemmen. Berchtold: &#8222;Ich kann mir aber vorstellen, dass wir es gemeinsam mit der Betreibergesellschaft packen.&#8220; <P>

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