Fruchtendes Wollgras.
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Fruchtendes Wollgras ist in der streng geschützten Tölzer Moorachse zu finden. Die WGV Recycling setzt sich für den Klimaschutz ein und somit auch für den Moorschutz.

WGV Recycling

Aktiver Klimaschutz mit torfreduzierten regionalen Blumenerden

Die Wertstoffgewinnungs- und Vermarktungsgesellschaft (WGV) setzt sich für den Schutz von Mooren und somit für den Klimaschutz ein.

Gärtnern und dabei nach Möglichkeit auf den Einsatz von Torf zu verzichten, schützt wertvolle Moore und unser Klima. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen werden seit über 20 Jahren Blumen- und Pflanzerden für Landschafts- und Hobbygärtner auf der Basis von Kompost und weiteren regionalen Rohstoffen hergestellt und verkauft.

WGV Recycling: Moorschutz ist Klimaschutz

Ein gut befestigter Bohlenweg führt durch eine malerische Landschaft aus Tümpeln, Gräben, Moos- und Riedflächen. Wollgras wiegt sich im Wind und zwischen feucht-glänzendem Torfmoos wächst Sonnentau. Ein Spaziergang durch ein Moor führt uns in eine faszinierende Welt mit seltenen Pflanzen und Tieren. Moore gehören zu unseren wertvollsten Naturschätzen, sie sind aber nicht nur die Heimat von Sonnentau, Moorfrosch und Brachvogel. Moore speichern Kohlenstoff. Abgestorbene Torfmoose können unter Wasser nicht verrotten und das von ihnen zuvor aus der Atmosphäre gezogene CO2 verbleibt für Jahrtausende in ihren nassen Tiefen. Obwohl nur 3 Prozent der Erdoberfläche von Mooren bedeckt sind, ist in ihnen doppelt so viel Kohlenstoff gespeichert wie in allen Wäldern der Erde zusammen.

Moorschutz ist deshalb Klimaschutz. Umso erstaunlicher mutet es da an, dass immer noch Moore zerstört werden, um aus dem in ihnen enthaltenen Torf Blumenerde herzustellen. Dabei geht es auch anders: mit qualitativ hochwertigen Komposten, vor allem aus Grüngut, aber teilweise auch aus Biogut, kann mindestens die Hälfte des Torfes in Blumenerden eingespart werden.

Für die Schwarztorfgewinnung werden immer noch Moore zerstört. WGV Recycling setzt sich daher für den Schutz der Moore ein.

Für Gartenbauer und Hobbygärtner hat Torf wertvolle Eigenschaften. Er ist leicht, luftig, kalkarm, frei von Nährstoffen und kann gut und gezielt auf die Nährstoff- und pH-Wert-Ansprüche der verschiedenen Pflanzen eingestellt werden. Im Boden speichert er große Mengen Wasser und sorgt für eine optimale Durchlüftung ohne Gefahr der Überdüngung. Kein Wunder also, dass Torf der Hauptbestandteil vieler Blumenerden ist.

„Loisachtaler Erden“: Alternativen zu Torf

Doch es gibt Alternativen. Seit über 20 Jahren ersetzt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen die kommunale WGV Recycling GmbH in ihren Erden Torf durch Kompost aus Grüngut. Zusammen mit z.B. Bodenmaterialen, Sand, Ziegelsplitt, richtig gemischt und aufeinander abgestimmt, lassen sich Blumenerden herstellen, deren Qualität der von ausschließlich auf Torf basierten Erden in nichts nachsteht. Unter dem Markennamen „Loisachtaler Erden“ finden Landschaftsgärtner und Hobbygärtner ein großes Sortiment torffreier oder torfreduzierter Erden für praktisch jeden Verwendungszweck. Und das als Lose Ware zum Mitnehmen – ohne aufwändige Kunststoffverpackung.

Die großen Verbände der Erden- und Substratindustrie haben sich hingegen erst im vergangenen Jahr dazu verpflichtet, bis 2025 den Torfanteil in Blumenerden für den Hobbygartenbau auf 50 Prozent zu reduzieren. Eine Größenordnung, die bei der WGV schon seit 20 Jahren mehr als erfüllt wird und zur täglichen Praxis gehört.

Anders als Torf ist Kompost ein nachwachsender Rohstoff. Im eigenen Kompostwerk verarbeitet die WGV Recycling GmbH ausschließlich getrennt gesammeltes Bio- und Grüngut aus der Region. Die Qualität wird kontinuierlich nach den Vorgaben der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. überprüft. Die daraus hergestellten „Loisachtaler Erden“ werden ebenfalls nur regional vermarktet. „Aus der Region, für die Region“ verringert Transportwege, schließt die natürlichen Stoffkreisläufe und spart Verpackungsaufwand. Das ist konsequent nachhaltig.

Das kommt gut an. Profis und Hobbygärtner schätzen seit 20 Jahren nicht nur die Qualität der „Loisachtaler Erden“. Sie sind auch überzeugt vom Konzept der nachhaltigen, regionalen Kreislaufwirtschaft. Mit „Kompost statt Torf“ kann jeder einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer wertvollen Moore und unseres Klimas leisten – und das ganz ohne Abstriche beim gärtnerischen Erfolg.

Die Renaturierung ist ein wichtiger Bestandteil des Moorschutzes, für den sich auch die WGV Recycling einsetzt.

Kasten bzw. Extraabschnitt der „Loisachtaler Erden“

„Loisachtaler Erden“ können besonders günstig direkt ab Kompostwerk in den regionalen Verkaufsstellen bezogen werden. Das Sortiment umfasst Produkte für unterschiedlichste Einsatzzwecke: Qualitäts-Kompost zum Düngen, Gartenhumus für die Rasenanlage, BUGA Pflanzerde für Pflanzbeete, Geranien- und Balkonblumenerde für Balkonkästen und Bio Blumenerde fürs besonders ökologisch bewusste Gärtnern. Als Lose Ware zum Mitnehmen – ohne Verpackung.

Verkaufsstellen:

  • WGV Recycling GmbH, Quarzbichl 12, 82547 Eurasburg
  • Grüngutannahmeplatz Wolfratshausen, Geltinger Straße, bei Wertstoffhof 
  • Grüngutannahmeplatz Egling, an der St. 2072, gegenüber Abzweigung nach Dettenhausen
  • Grüngutannahmeplatz Geretsried, Jeschkenstraße (vor Tattenkofener Straße) 
  • Entsorgungszentrum „Am Vorberg“, Greiling, an der B 472
  • Grüngutannahmeplatz Pessenbach, Gewerbegebiet Am Weidach 1, Pessenbach, Gemeinde Kochel am See

Ausführliche Informationen über die Produktpalette, Verkaufsstellen und die Öffnungszeiten gibt es unter http://www.loisachtaler-erden.de oder telefonisch unter 08179 / 933-26.

Kasten

Die Tölzer Moorachse

Mit einem Mooranteil von 11 Prozent gehört der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zu den moorreichsten Bayerns. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich die Moore über eine Strecke von rund 30 Kilometern vom Kochelsee bis nach Deining. Dazu gehören das Ellbach- und das Kirchseemoor, die Babenstubener Moore, Klosterfilz und Leonhardsfilz sowie das Schellenbergmoor und die Loisach-Kochelsee-Moore.

Die Tölzer Moorachse ist europäisches Natura-2000-Gebiet und streng geschützt. Hier leben u.a. der Argusbläuling, der Hochmoorgelbling, die Kreuzotter, der Biber, Orchideen und Enziane, Sonnentau, Torfmoose und Wollgras.

WGV Recycling GmbH.

Kontakt


Quarzbichl 12
82547 Eurasburg

Telefon: 08179 933-0
Mail: e-mail@wgv-quarzbichl.de
Web: www.loisachtaler-erden.de

Entsorgungszentrum „Am Vorberg“
Deponie am Vorberg
83677 Greiling

Telefon: 08041 71720
Mail: depo@wgv-quarzbichl.de
Web: wgv-quarzbichl.de

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