Günther Eibl Der Wirtschaftsreferent des Stadtrates setzt wie Rathauschef Helmut Forster auf persönliche Gespräche mit Unternehmern. Foto: red

Wirtschaftsförderung bleibt Chefsache

Wolfratshausen - Der Wunsch der Unternehmervereinigung, die Stadt Wolfratshausen möge nach dem Vorbild von Geretsried und Tölz einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer einstellen, bleibt ein frommer Wunsch.

Wirtschaftsförderung, das erklärte Rathauschef Helmut Forster in einer Info-Veranstaltung der UWW am Montagabend im Sitzungssaal des Rathauses kategorisch, sei Chefsache. Das heißt: „Wirtschaftsförderung wird unmittelbar vom Ersten Bürgermeister mit Unterstützung durch den Wirtschaftsreferenten des Stadtrates, Günther Eibl, wahrgenommen.“ Erklärtes Ziel sei es, den persönlichen Kontakt zu den Unternehmern in der Flößerstadt zu knüpfen und zu pflegen, Probleme gemeinsam anzugehen und Hilfestellungen zu geben - „auch völlig unbürokratisch“.

Eibl vertrat dieselbe Meinung: Er halte die Praxis, gemeinsam mit dem Rathauschef nach Vorankündigung gezielt Firmen zu besuchen („Heuer waren es schon acht.“), nach wie vor für richtig. Den Gewerbestandort Wolfratshausen aktiv zu bewerben, mache angesichts von nur noch 11 000 Quadratmetern freier Fläche wenig Sinn. Eibl: „Wir sind halt nicht München.“ (cce)

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