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191 Nachrichten hat unsere Volontärin in den 100 Stunden bekommen. 

100 Stunden ohne Handy

Selbstversuch Teil 5: Alles mit Maß und Ziel

Es ist Freitag, 14. 30 Uhr. Die 100 Stunden, die ich ohne mein Smartphone verbracht habe, sind vorbei. Als ich es aus dem Safe hole und einschalte, sind meine Kollegen mindestens genauso gespannt wie ich.

Wolfratshausen –  Wie viel ist mir in den letzten Tagen entgangen? Kaum leuchtet das Display, trudeln die Nachrichten – hauptsächlich auf WhatsApp – ein. 191 sind es insgesamt. Das ist schon ordentlich.

Als ich mich durch die Chats scrolle, merke ich: Verpasst habe ich in der Zeit ohne Handy nichts. Trotzdem ist es schön zu wissen, was bei Familie und Freunde los ist. Erreichbar sein und andere erreichen: Das habe ich in der handylosen Zeit am meisten vermisst. Deshalb gebe ich auch Bescheid, dass ich mein Telefon wieder habe.

Weniger Facebook und Instagram

Anders ist es mit Facebook und Instagram. Vor meinem Versuch habe ich die Netzwerke oft gecheckt, meist nur aus Langeweile und Gewohnheit. Kollege Dominik Stallein erzählt, dass er sich von meinem Experiment inspiriert gefühlt hat, darauf zu achten, wie oft er seine Facebook-Seite aktualisiert. Das Ergebnis: 37 Mal in zwölf Stunden. „Das ist ziemlich viel“, denke ich im ersten Moment. Doch wenn ich ehrlich bin, ist es bei mir bestimmt nicht viel weniger. Dass will ich in Zukunft unbedingt reduzieren.

„Man gewöhnt sich an alles“

In den vergangenen Tagen bin ich immer wieder gefragt worden, wie es mir ohne Handy geht. Meine Antwort war immer dieselbe: „Passt, man gewöhnt sich an alles.“ Allerdings ist ein Smartphone – Nachrichten schreiben und Telefonieren außen vor gelassen – wirklich praktisch: Wecker, Navi, Kamera, Kalender, Wetter, Notizen: Im Alltag bin ich froh um diese digitalen Helfer. Sie sind zwar ersetzbar, aber wenn alles in einem Gerät gebündelt ist, geht das deutlich einfacher.

Mein Fazit lautet daher: Smartphone-süchtig bin ich definitiv nicht, „Online-Sein“ zählt nach wie vor nicht zu meinen Hobbys. Trotzdem bin ich froh, wieder mobil zu sein. Wie so oft im Leben gilt halt auch beim Umgang mit dem Handy: Alles mit Maß und Ziel.

Von Magdalena Höcherl

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