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3000-Euro-Spende für die Surfwelle: (v. li.) Dario Suppan („Surfing Wolfratshausen“), die „Yearning-Communications“-Geschäftsführer Michael Przybilka und Jörn Kachelrieß, Sebastian Pfad, Stefanie Kastner, Marcus Kastner, Johannes Christiansen, Philipp Hiller sowie Daniela Grahn (alle „Surfing Wolfratshausen“). 

Werbeexperten reiten mit auf der Welle 

3.000 Euro für „Surfing Wolfratshausen“

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Der Verein „Surfing Wolfratshausen“ hat kürzlich gemeinsam mit der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal eG eine sogenannte Crowdfunding-Aktion gestartet. Das Ziel ist, auf diesem Weg mindestens 20.000 Euro Spenden einzusammeln. Das Geld soll für die Errichtung einer künstlichen Surfwelle auf einem Nebenarm der Loisach in Weidach verwendet werden.

Wolfratshausen– Knapp 8.500 Euro sind per Crowdfunding bereits zusammengekommen – allein 3.000 Euro hat die Firma Yearning Communications“, eine Werbeagentur in Berg am Starnberger See, gespendet. Ein Vorteil der Aktion: Für jede Spende ab fünf Euro legt die Raiffeisenbank fünf Euro obendrauf.

„Wir freuen uns unglaublich über das Engagement von ,Yearning Communications‘“, sagt Stefanie Kastner, Vorsitzende des Vereins „Surfing Wolfratshausen“. Sie räumt aber ein, dass es noch ein weiter Weg bis zur Schallgrenze von 20.000 Euro ist.

Wie berichtet stehen Bürgermeister Klaus Heilinglechner, die städtische Tourismusmanagerin Gisela Gleißl und die große Mehrheit des Stadtrates hinter dem Projekt. Aber: Die künstliche Surfwelle, die durch den Einbau einer verstellbaren Rampe für Anfänger und Fortgeschrittene variabel eingestellt werden kann, kostet laut Schätzung rund 320.000 Euro.

160.000 Euro erhofft man sich vom sogenannten Leader-Programm der Europäischen Union. Im Februar, so Rathauschef Heilinglechner, wird die Kommune den entsprechenden Antrag stellen. Fließen die Fördermittel, stellt die Stadt Wolfratshausen laut Stadtratsbeschluss weitere 100.000 Euro für die Surfwelle zur Verfügung. 60.000 Euro muss der Verein aus eigener Kraft stemmen. Die Crowdfunding-Aktion läuft bis zum 4. März.

„Eine zweite Eisbach-Welle? Und dann auch noch bei uns ums Eck? Seit geraumer Zeit schon hatten wir Steffi und Marcus Kastner sowie den von den beiden gegründeten Verein beobachtet“, berichtet die Berger Werbeagentur auf ihrer Homepage. „Wir hatten deren unermüdliche Anstrengungen und Ausdauer um die Planung und Realisierung einer surfbaren Welle in einem Zufluss der Loisach bewundert und nun, wo das Projekt tatsächlich im Finanzierungsstadium angekommen ist, war für uns klar, dass wir da unbedingt mit aufspringen.“

Vereinsvorsitzende Stefanie Kastner konkretisiert: „,Yearning‘-Geschäftsführer Jörn Kachelrieß ist auf uns zugekommen und hat Interesse an unserem Projekt geäußert.“ Daraufhin trafen sich die Wolfratshauserin und ihr Mann Marcus in Berg mit den beiden Agentur-Geschäftsführern Kachelrieß und Michael Przybilka.

„Yearning Communications“ spendete schließlich nicht nur 3.000 Euro, sondern entwarf zudem für den Verein kostenlos einen farbigen Flyer, der laut Kastner in den kommenden Tagen verteilt wird.

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