Ein Blaulicht.
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Die Polizei fahndet nach dem Fahrer eines Seat Leon Sportstourer. Er soll am Montag auf der A95 mindestens zwei Autofahrer bedrängt haben.

Anzeige erstattet

Drängler auf der A95: Polizei fahndet nach Verkehrsrowdy - mehrere Autofahrer gefährdet

  • Sabine Schörner
    vonSabine Schörner
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Ein bislang unbekannter Autofahrer hat auf der A95 mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Schäftlarn/Wolfratshausen - Die Polizei fahndet nach einem Verkehrsrowdy, der am Montag mit einem Seat Leon Sportstourer über die A95 in Richtung Garmisch geheizt ist und dabei mindestens zwei Autofahrer bedrängt hat. Der bislang unbekannter Fahrer fiel gegen 12.15/12.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schäftlarn und Wolfratshausen durch seine laut Polizei rüpelhafte und gefährdende Fahrweise auf.

A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen: Verkehrsrowdy bedrängt mindestens zwei Autofahrer

Zunächst fuhr der Seat bei Tempo 170 auf der linken Spur bis auf wenige Meter und mit Lichthupe auf den schwarzen Ford Focus einer 26-jährigen Frau aus dem Landkreis München auf. Dann versuchte der Rowdy zirka fünfmal verbotswidrig rechts zu überholen, was aufgrund der Verkehrslage jedoch nicht möglich war. Die Münchnerin sah danach über den Rückspiegel, wie der Seat unmittelbar darauf in ähnlicher Art und und Weise den Fahrer eines hellgrauen Volvos XC60 (SUV) mit Münchner Kennzeichen bedrängte.

A95 bei Wolfratshausen: Ford-Fahrerin erstattet Anzeige - Polizei sucht Zeugen

Sowohl der Seat als auch der Volvo verließen vermutlich an der Anschlussstelle Wolfratshausen die Autobahn. Die Ford-Fahrerin hat Anzeige wegen Nötigung erstattet. Der dunkelgraue beziehungsweise anthrazitfarbene Seat war wohl mit zwei jüngeren Männern besetzt und hatte ein Fürstenfeldbrucker Kennzeichen. Mögliche Zeugen oder eventuell weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei in Weilheim, Telefon 08 81/64 03 02 zu melden.

Mit voller Absicht parkte ein BMW-Fahrer in Bad Heilbrunn kürzlich ein Auto ein - nur gegen Bezahlung wollte er wieder wegfahren. Auch ihn erwartet nun eine Anzeige. Und ein Tagesausflügler fuhr sich kürzlich auf dem Weg zum Brauneckgipfel fest - weil er auf sein Navi vertraute. Die Bergung dauerte über drei Stunden.

(sas)

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