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Mit zwei ordentlichen Partien verabschiedeten sich die VSG-Oldies um (v. li.) Jörn Albrecht, Jan Kynast, Jens Niewöhner und Leo Fuchsenberger aus der Bezirksliga.

Wolfratshausen

Abstieg in den Ruhestand ?

Volleyball - Die Oldies der VSG Isar-Loisach II müssen nach zwei weiteren Niederlagen runter in die Bezirksklasse. Noch ist offen, ob die Mannschaft zusammenbleibt.

Abstieg – und was kommt dann? Mit zwei weiteren Niederlagen gegen den ESV München (1:3) und den MTV Rosenheim (0:3) haben sich die Farcheter Volleyball-Oldies nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksliga verabschiedet. Ob es für das Team eine Klasse tiefer eine Zukunft geben wird, ist noch offen. „Wir werden nicht jünger, sind mit einem Altersschnitt von 40 Jahren die bei weitem älteste Mannschaft weit und breit“, gibt Teamsprecher Kristian Leimer zu bedenken.

Am jüngsten Heimspieltag zeigte die VSG Isar-Loisach II noch einmal zwei ordentliche Vorstellungen. Gegen die Münchner Eisenbahner holte man mit Philipp Hochmann als Steller den ersten Satz (25:23) und verkaufte sich auch in den folgenden Abschnitten (23:25, 23:25, 16:25) sehr gut. „Es wäre schon schön gewesen, wenn wir noch einen Punkt mitgenommen hätten. Aber der Schiedsrichter hat es nicht gerade gut mit uns gemeint“, stellt Leimer fest.

Keine Chance hatte die VSG II – jetzt wieder mit dem etatmäßigen Zuspieler Jan Kynast – gegen Rosenheim. „Deren Steller ist eine Klasse für sich. Außerdem ist ihnen wirklich alles gelungen“, räumt der Teamsprecher nach drei verlorenen Sätzen (13:25, 15:25, 17:25) ein.

War es letztlich also doch ein Fehler, in die Bezirksliga hoch zu gehen? „Vielleicht“, sagt Leimer. Man sei zwar gut in die Saison gestartet, dann aber in ein Loch gefallen, aus dem man nicht mehr herausgekommen sei. „Am Ende hatten wir nur einen einzigen Sieg und viele 0:3-Niederlagen auf unserem Konto“, so der Sprecher des Tabellenschlusslichts. Dass einige VSG-Akteure nun mit einem Karriereende beziehungsweise -ausklang im Mixed-Volleyball liebäugeln, sei wohl frustbedingt. Leimer: „Mitte März fahren wir zum Abschluss alle zusammen auf eine Hütte. Und dann wird geklärt, wie es nächste Saison weitergeht.“ tw

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