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Gefährlicher Moment: Wildunfälle können böse enden. 

Schon zehn Unfälle allein im Januar

Achtung, Autofahrer: Polizei warnt vor verstärktem Wildwechsel

  • vonPeter Borchers
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Im Januar haben sich die Zusammenstöße zwischen Autos und Wild gehäuft. Das nimmt die Polizei zum Anlass, Autofahrer auf die besondere Gefahr hinzuweisen. 

Wolfratshausen – Im Januar verzeichnete die Wolfratshauser Polizei eine Häufung von Wildunfällen. Von zehn Fällen im Dienstbereich der Inspektion spricht Polizeihauptkommissar Markus Sager, „glücklicherweise wurden keine Personen verletzt“. Einen Unfallschwerpunkt gibt es laut Sager nicht, die Wildunfälle würden sich auf alle Gemeinden im Dienstbereich verteilen. Da nicht jeder Zusammenstoß mit einem Reh, Hirsch oder Fuchs glimpflich ausgeht, rät die Polizei allen Fahrzeugführern dringend, bei Dämmerung und Dunkelheit auf Wildtiere zu achten, die Geschwindigkeit besonders in Waldgebieten zu reduzieren und jederzeit bremsbereit zu sein. Sager: „Die meisten Verkehrsunfälle ereigneten sich zwischen 16 und 22 Uhr. Achten Sie auch auf Warnschilder, die einen Wildwechsel ankündigen.“ Wer in einen Wildunfall verwickelt ist, sollte zunächst die Unfallstelle absichern und dann die Polizei unter dem Notruf 110 verständigen. Den Beamten liegt eine Liste des jeweils zuständigen Jägers vor. Wer mag, könne sich zur Vermeidung von Wildunfällen auch eine App fürs Smartphone herunterladen, so Sager.

Mehr Infos

auf der Internetseite www.wuidi.com. 

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