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Eine Frau, die für Millionen Bürger Verantwortung trägt: Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Gott und die Welt

Alles Gute zum Geburtstag, Frau Bundeskanzlerin!

In unserer Rubrik „Gott und die Welt“ gratuliert unser Autor Andreas Müller Bundeskanzlerin Angela Merkel nachträglich zum Geburtstag. 

Andreas Müller, evangelischer Pastor in Wolfratshausen.

Ob sie Zeit zum Feiern haben wird? Wahrscheinlich nicht. Sicherlich wird sie ihren Amtsgeschäften nachgehen, Besprechungen und Meetings im 15-Minuten-Takt abarbeiten, Telefonate mit den Mächtigen der Welt führen und froh sein, wenn der Tag geschafft ist. Vielleicht bleibt am Ende ein Stündchen übrig, um im Kreis der Lieben anzustoßen. Wie auch immer – Angela Merkel hatte am Freitag Geburtstag. Sie wurde 66 Jahre alt. 15 dieser 66 Jahre ist sie die Bundeskanzlerin unseres Landes. Meine Kinder kennen keine andere Kanzlerin oder einen anderen Kanzler.

Nein, die heutige Kolumne wird keine Laudatio auf Frau Merkel. Aber ein „Danke“ für 15 Jahre treue Arbeit für unser Land finde ich angebracht. Ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, an ein Bibelwort von Paulus in 1. Timotheus 2,2 zu erinnern. Dort schreibt der Apostel: „Betet für die Regierenden und für alle, die Macht haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit.“

Die Arbeit eines Politikers ist extrem verantwortungsvoll

Wenn das Stichwort „Politiker“ fällt, denken die wenigsten an Gebet. Meistens werden die letzten Versäumnisse der Verantwortlichen breitgetreten. Schnell ist man sich einig, dass die es nicht kapieren, weil sie nicht tun, was man selbst für richtig hält. Welche zeitlichen, gesundheitlichen und persönlichen Opfer diese Menschen bringen, um die Verantwortung zu schultern, die sie tragen müssen, machen sich die wenigsten klar. Wie viel Nerven es kostet, die Verantwortung für Millionen Menschen mit sich widersprechenden Erwartungen zu tragen, kann man sich kaum vorstellen.

Gebet für die Regierenden und Mächtigen ist da eine ganz andere Perspektive. Denn wenn ich für Menschen bete, muss ich über sie nachdenken. Ich muss anfangen, ihre Herausforderungen und Leistungen zu sehen, um danken und bitten zu können, für das, was sie tun.

Ein Gebet für Politiker - warum nicht?

Natürlich fällt dabei das Fazit sehr unterschiedlich aus, je nach der eigenen Überzeugung und der betreffenden Person. Aber das muss mich ja nicht am Beten hindern. Man kann auch für Regierende beten, die den eigenen Erwartungen nicht gerecht werden. Das ist ja das Gute am Gebet. Beten bedeutet, Menschen vor Gott zu bringen und Gottes Hilfe und Segen für sie zu erbitten. Wenn wir uns die Mühe machen, für die Frauen und Männer, die unser Land regieren, um Gottes Hilfe und Segen zu bitten, dann wird das gute Folgen haben. Wie sagt Paulus: „…damit wir in Ruhe und Frieden leben können!“ Wer möchte das nicht? Und wenn es jemand nicht so mit dem Beten hat, kann er oder sie den Betreffenden trotzdem einen guten Gedanken schicken. In diesem Sinne wünsche ich der Bundeskanzlerin Gottes Segen und Hilfe zu ihrem Geburtstag und für ihr schweres Amt in noch schwierigeren Zeiten.

Lesen Sie auch: Einfach mal Verantwortung übernehmen

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