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Bringen weihnachtliche Stimmung in die italienische Hauptstadt: (v. li.) Dominic Feichtner, Sebastian, Benedikt und Tobias Brustmann. 

Alpenländisches Adventssingen für Kardinal Marx

Waldramer Sänger verzücken Rom

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Die Waldramer Sänger haben bald einen besonderen Auftritt: Das Quartett reist nach Rom, um bei Kardinal Marx zu singen.

Waldram Der Terminkalender der „Waldramer Sänger“ ist gut gefüllt, aber ein Auftritt wie dieser ist auch für sie kein alltägliches Ereignis. Das stimmgewaltige Quartett, bestehend aus Benedikt, Tobias und Sebastian Brustmann sowie Dominic Feichtner, ist am Freitag zu einem fünftägigen Trip in die italienische Hauptstadt gestartet. „In Rom zu singen, ist schon etwas Besonderes. Das erlebt man nicht so oft“, sagt Benedikt Brustmann.

Die Gruppe, die Josef Graf (Akkordeon) und Nepomuk Korntheuer (Gitarre) verstärken, gestaltet an diesem Samstag ein alpenländisches Adventsingen vor zahlreichen Vertretern der katholischen Kirche. Dabei ist Kardinal Reinhard Marx – der Erzbischof von München und Freising fungiert quasi als Reiseleiter und Gastgeber. Die Einladung zu dem Auftritt in der Heiligen Stadt erfolgte durch die Erzdiözese München, deren Event-Manager ein ausgesprochener Volksmusik-Liebhaber und zudem selbst in einem Trachtenverein aktiv ist.

„Adeste fideles“ in vier Sprachen

Nach einem Abendessen mit Kardinal Marx findet am Samstag das Adventssingen in der Kirche Santa Maria statt. Gemeinsam mit der Röpfl Geigenmusi aus Bayrischzell (Landkreis Miesbach), die das festliche Konzert musikalisch untermalt, gestalten die Waldramer Sänger ein etwa eineinhalbstündiges Programm mit Liedern wie „Es wird ein Stern aufgehen“, „Mitten im Winterschnee“ und „Auf, auf Ihr Hirten im Feld“.

Für den Abschluss haben sich die Waldramer Sänger etwas Besonderes einfallen lassen. „Adeste fideles“ (Freut Euch, Ihr Christen) singen sie in vier Sprachen. „Damit die vielen Einheimischen im Publikum auch etwas davon versehen, werden die deutschen Texte der Adventslieder von einer Klosterschwester ins Italienische übersetzt“, erklärt Benedikt Brustmann, der sich mit seinen Kollegen zudem auf eine „besondere Führung durch Rom und den Vatikan“ freut. Ob sie Papst Franziskus treffen, ist ungewiss. Das Oberhaupt der katholischen Kirche besucht derzeit Bangladesh und wird wohl erst am späten Samstagabend in Rom zurückerwartet. 

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