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Ein Nachspiel vor Gericht hatte jetzt der Unfall am 20. Juli 2017 auf dem Autobahnzubringer. 

Ampel übersehen, in BMW gekracht

Unfall auf Autobahnzubringer: Verursacherin vor Gericht

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Ein Unfall auf dem Autobahnzubringer in Richtung Münsing im vergangenen Sommer hatte nun ein Nachspiel. Eine Fahrerin aus Starnberg hatte eine Ampel übersehen und musste sich vor Gericht verantworten.

Wolfratshausen – Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit war wohl der Grund für den Unfall, den eine Starnbergerin (62) am 20. Juli vorigen Jahres verursachte. Die Frau war gegen 10.30 Uhr auf dem Autobahnzubringer in Richtung Münsing unterwegs. Bei der Ampel an der Ausfahrt von der A95 übersah sie das Rotlicht und krachte mit ihrem Fiat in einen BMW, der von München kommend Richtung Wolfratshausen abbog. Dessen Fahrerin erlitt ein Schleudertrauma. Die Unfallverursacherin überschlug sich mit ihrem Auto. Das hatte nur noch Schrottwert. „Die Bilder vom Unfall sehen dramatisch aus. Das ist glimpflich ausgegangen“, sagte Richter Helmut Berger. 

Und glimpflich kam die gelernte Biologin auch vor Gericht davon, wo sie sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten musste. Mittels Strafbefehl war die Frau zu einer Geldstrafe von 1500 Euro und zwei Monaten Fahrverbot verurteilt worden. Letzteres war ihr zu viel, weshalb sie gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt hatte. „Sie kann dann ihren Beruf nicht mehr ausüben“, argumentierte der Verteidiger und appellierte an das Gericht, es mit einem Monat Fahrverbot bewenden zu lassen. Der Richter folgte dem Antrag. Die Frau gab ihren Führerschein gleich im Gerichtssaal in Verwahrung.  

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