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Pro Hallenbad-Bau in Geretsried: (v. li.) Stephanie Hanna-Necker, Terke Stapf und Fried-Thorsten Jantzen hatten vor drei Jahren eine Unterschriftenaktion initiiert.

Interkommunales Hallenbad

Ein Appell an die Wolfratshauser Räte

Wolfratshausen - Vor drei Jahren haben Stephanie Hanna-Necker, Fried-Thorsten Jantzen und Terke Stapf 3000 Unterschriften für eine interkommunales Hallenbad gesammelt. Jetzt melden sie sich erneut zu Wort. Das Bad sei dringlicher denn je.

Das in Geretsried geplante interkommunale Hallenbad steht auf der Kippe. Der Wolfratshauser Stadtrat ist uneins, ob sich die Flößerstadt an dem erwarteten Betriebskostendefizit von jährlich rund 750 000 Euro beteiligen soll. Vor drei Jahren gründete sich eine kleine Gruppe von Befürworten eines Neubaus, die eine Unterschriftensammlung initiierte. Knapp 3000 Wolfratshauser schlossen sich dem Vorstoß an (wir berichteten). Nun melden sich die Unterschriftensammler wieder zu Wort: Stephanie Hanna-Necker, Fried-Thorsten Jantzen und Terke Stapf halten das interkommunale Hallenbad für „dringlicher denn je“. In einer Pressemitteilung schreibt das Trio rückblickend: „An den damaligen Notwendigkeiten hat sich seither nichts verändert.“ Bei Schulkindern gäbe es „erschreckende Defizite im sicheren Schwimmen“, außerdem müsste man immer häufiger von tödlichen Badeunfällen lesen. „Das Leben und die Gesundheit unserer Kinder sollte uns ein zeitgemäßes Schwimmbad und dessen Nutzung durch die Schulen wert sein“, urteilen Hanna-Necker, Jantzen und Stapf unisono.

Das Trio wünscht sich eine Entscheidung für die Bürger

Angesichts des anhaltenden Zuzugs ins Mittelzentrum Geretsried-Wolfratshausen sei der Bau eines neuen Schwimmbads unverzichtbar. Das Trio weist darauf in, dass das interkommunale Bad, das neben dem Geretsrieder Schulzentrum an der Adalbert-Stifter-Straße entstehen soll, mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar wäre. Nicht nur Schulkinder, sondern auch Vereine würden von dem Angebot profitieren. Durch ein neues Bad würden sich „verbesserte Trainingsmöglichkeiten für Schwimm- und Wassersportvereine“ ergeben. Auch Rettungstaucher von Wasserwacht und den Feuerwehren im Nordlandkreis könnten im interkommunalen Hallenbad trainieren. Hanna-Necker, Jantzen und Stapf appellieren an die Wolfratshauser Kommunalpolitiker, „eine Entscheidung im Sinne seiner Bürger zu treffen“. Nach Ansicht des Trios wäre das neue Bad eine Bereicherung für alle Bürger im Nordlandkreis – „auch für die Wolfratshauser“. Dominik Stallein

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