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Wind und Wetter trotzen die Arbeiter am Kreisverkehr im Wolfratshauser Gewerbegebiet. 

Wegen Wetter

Arbeiten am Kreisverkehr verzögern sich

Der Kreisverkehr im Wolfratshauser Gewerbegebiet ist erst ab Dienstag wieder passierbar. Die winterliche Witterung macht die Arbeit schwer.

Wolfratshausen– Bei den Bauarbeiten am Kreisverkehr an der Pfaffenrieder Straße kommt es zu einer „leichten Verzögerung“. Das räumt der Controller der Stadtwerke Wolfratshausen, Thomas Fritz, auf Nachfrage unserer Zeitung ein. Der Grund ist die winterliche Witterung.

Ursprünglich hätten die Arbeiten, die am 22. März begonnen haben, an diesem Freitag abgeschlossen sein sollen. Doch daraus wird nichts. Die Temperaturen um die Frostgrenze und der Schneeregen machen die Asphaltierung der aufgerissenen Fahrbahnbereiche laut Fritz unmöglich.

Die Stadtwerke haben sich bereits mit der ausführenden Firma in Verbindung gesetzt – und die geht von besseren äußeren Bedingungen in den nächsten Stunden aus. Das heißt: „Der Einbau der Asphalt-Feinschicht soll ab Samstag erfolgen, am kommenden Dienstagmorgen ist die Strecke, rechtzeitig vor Beginn des Berufsverkehrs, voraussichtlich wieder frei“, kündigt Verwaltungsfachwirt Fritz an. Er bittet die Autofahrer um Verständnis für die Verzögerung: „Aufs Wetter haben wir leider keinen Einfluss.“

Die fünfwöchige Sperrung des kleinen Kreisverkehrs im Wolfratshauser Gewerbegebiet, den täglich hunderte Pkw und Lkw passieren, war nötig, um einen Schmutzwasserkanal zu sanieren (wir berichteten). Dieser war so marode, dass akuter Handlungsbedarf bestand, um einer drohenden Umweltverschmutzung vorzubeugen. Nach Angaben der Stadtwerke hatte sich der Boden unter dem Kanal, der in gut vier Meter Tiefe verläuft, gesenkt. Die mögliche Folge: Das Kanalrohr bricht, Abwasser der umliegenden Unternehmen sickert ins Erdreich. cce

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