Die Verbiss-Schutzhüllen an der Äußeren Münchner Straße
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Neuanpflanzung: Wie Zahnstocher ragen die Verbissschutzhüllen der jungen Bäumchen an der Äußeren Münchner Straße aus dem Boden.

Naturschutz-Maßnahme

Aufforstungs-Aktion am Bergwald

  • Sabine Hermsdorf-Hiss
    vonSabine Hermsdorf-Hiss
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Einige Autofahrer haben sich zuletzt gewundert: Kleine Stocher ragen aus dem Bergwald-Boden neben der Äußeren Münchner Straße. Revierförster Robert Nörr erklärt.

Wolfratshausen – Das fällt ins Auge: Auf einem Hanggrundstück an der Äußeren Münchner Straße ragen unzählige Schutzhüllen wie Zahnstocher aus dem Boden. Sie sollen die neu gepflanzten Bäumchen vor Wildverbiss bewahren. Auf dem etwa 2000 Quadratmeter großen Areal, das sich in Privatbesitz befindet, waren einige Bäume gefällt worden. „Das Eschentriebsterben war der eine, die Verkehrssicherungspflicht der andere Grund“, erklärt Wolfratshausens Revierförster Robert Nörr, der dem Eigentümer beratend zur Seite stand.

Die Vielfalt des Waldes soll erhalten bleiben

Nun wurde aufgeforstet, wobei die Nachpflanzung die Vielfalt des Bergwaldes widerspiegelt: Richtung Straße wurden Eiben gesetzt, da „sie gut wurzeln und auch nicht zu groß werden“. Ferner fanden Elsbeere und Hainbuche hier ihren Platz. „Buche, Ahorn und Eschen werden von selbst kommen“, so Nörr, „und an Stellen mit viel Licht die Lärche.“  sh

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