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Äußeres Zeichen der Partnerschaft mit Iruma: Der Japanische Garten in Wolfratshausen.

Besuch in der Flößerstadt

Japaner probieren Bäckerschürze und Lederhose

Besuch aus Japan erreicht Wolfratshausen in wenigen Stunden. Eine Jugenddeligation aus Iruma kommt in die Flößerstadt. Der Partnerschaftsverein hat ein umfassendes Programm vorbereitet.

Wolfratshausen/Iruma– Seit mittlerweile 30 Jahren pflegt Wolfratshausen eine Freundschaft mit der 150 000-Einwohner-Stadt Iruma in Japan. Die zwei Kommunen sind offiziell als sogenannte Partnerstädte miteinander verbunden. In wenigen Stunden erwartet die Flößerstadt eine Jugenddelegation aus dem Land der aufgehenden Sonne. Bürgermeister Klaus Heilinglechner wird die jungen Damen und Herren sowie deren Begleiter am Mittwochmorgen im Rathaus empfangen.

„Obwohl die beiden Städte Unterschiede hinsichtlich Größe, Wirtschaft und Struktur aufweisen, hat sich eine sehr tiefe und freundschaftliche Beziehung entwickelt“, berichtet Rathausmitarbeiterin Claudia Holzer. Es gibt kaum ein Fest in Iruma oder Wolfratshausen ohne jeweils gegenseitige Teilnahme. Unterstützt wird die Kommune bei ihrem Engagement vom Partnerschaftsverein Iruma-Wolfratshausen um dessen Vorsitzenden Ludwig Gollwitzer.

Breznbacken steht an

Die Jugenddelegation weilt bis 8. August in der Stadt. Begleitet werden die acht Jugendlichen von Delegationsleiter Satoshi Iwasaki, Mitarbeiter in der Abteilung für internationalen Kulturaustausch der Stadt Iruma, sowie Dolmetscherin Chizu Wada. Untergebracht sind die jungen Japaner bei Gastfamilien, die Stadt hat für sie ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Dazu zählen das Breznbacken in der Königsdorfer Backstube von Innungsobermeister Konrad Stelmaszek und ein Austausch mit in Wolfratshausen lebenden Asylbewerbern sowie Asylhelfern.

Ein ganzer Tag steht für den Besuch des Schloss Neuschwanstein zur Verfügung, Gudrun und Stefan Fischer vom Trachtenmodenhaus Fischer-Pflügl werden den Jugendlichen die Bedeutung von Dirndl und Lederhosen für die Oberbayern erläutern. Darüber hinaus blicken die Japaner hinter die Kulissen des Waldramer Kindergartens. Nach einer Abschiedsparty im Wirtshaus Flößerei und der offiziellen Verabschiedung durch den Rathauschef steigen die Jugendlichen in den Flieger, der sie zurück nach Iruma bringt.

Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung während ihres Aufenthalts übernehmen Mitglieder des Partnerschaftsvereins, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Jugendliche aus den Gastfamilien. Holzer: „Für die Überbrückung der sprachlichen Barrieren sorgen der Lenggrieser Ippei Takama und die Studentin Alexandra Frank.“  cce

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