Positive Bilanz: Die meisten Menschen in den Pflegeheimen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen haben sich impfen lassen, berichtet Landrat Josef Niedermaier.
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Positive Bilanz: Die meisten Menschen in den Pflegeheimen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen haben sich impfen lassen, berichtet Landrat Josef Niedermaier.

„Sind auf der Zielgeraden“

Landratsamt: 23 von 28 Heimen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind durchgeimpft

Bei der Impfung von Bewohnern und Personal in den Pflegeheimen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen geht es voran. Der Landrat hofft auf „ein leichtes Aufatmen“.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Die Impfung in den Pflegeheimen im Landkreis befindet sich „auf der Zielgeraden“, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Die meisten Bewohner wie auch große Teile der Belegschaft in 23 der 28 Heime hätten ihre Zweitimpfung erhalten. In den übrigen Einrichtungen sei die Erstimpfung erfolgt. „Ich hoffe, durch die Heime geht ein leichtes Aufatmen“, so Josef Niedermaier.

Der Landrat zieht eine „insgesamt positive Bilanz“. Die meisten Menschen in den Pflegeheimen „haben sich impfen lassen“, so Niedermaier. Er hoffe nun „inständig, dass die Impfung ihre Wirkung zeigt und die Menschen entsprechend schützt“. Seit dem Ausbruch in einem Pflegeheim in Geretsried vor wenigen Wochen (wir berichteten) habe es „keine weiteren Infektionsherde mehr in Pflegeheimen“ gegeben.

Auch wenn Bewohner und Personal in fast allen Einrichtung im Landkreis durchgeimpft sind, ist das Thema allerdings nicht abgehakt: Da in der Zwischenzeit weitere Menschen einen Pflegeplatz erhalten haben, müssen regelmäßig weitere Impfungen vorgenommen werden. „Um diese zu erfassen, gab es kürzlich eine Abfrage und dazu auch einige Rückmeldungen“, berichtet Niedermaier. Die mobilen Impfteams sollen zeitnah wieder in die Einrichtungen fahren, um neu eingezogene Bewohner zu impfen, „sofern sie denn noch nicht im Impfzentrum geimpft wurden.“

Dort nehmen die Impfungen an Fahrt auf: Aktuell würden in den beiden Impfzentren an der Asklepios-Klinik in Bad Tölz und der Kreisklinik in Wolfratshausen durchschnittlich rund 600 Impfungen am Tag vorgenommen, teilt das Landratsamt mit. Knapp 3600 Senioren, die älter als 80 Jahre sind und nicht in einer Pflege-Einrichtung leben, seien inzwischen zumindest zum ersten Mal geimpft worden. Auch ein Großteil des medizinischen Personals habe bereits eine Spritze erhalten. Persönliche Bevorzugungen bei der Terminvergabe schließt Niedermaier aus: „Die Auswahl, wer geimpft wird, macht nur und ganz allein die Software BayIMCO“, so der Landrat.

Nur wenn Impfstoff übrig bleibe und dieser aufgrund des Verfalldatums schnell verimpft werden müsse, könnten Einzelne schneller an die Reihe kommen, heißt es in der Mitteilung der Behörde. „Hier muss man abwägen: lassen wir das kostbare Gut verfallen oder verimpfen wir es auf die Gefahr hin, dass wir von der Impfpriorisierung etwas abweichen müssen.“ Ziel sei, „dass am Ende eine hohe Impfquote erreicht wird.“  dst       

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